Logistik 08.05.2014, 11:05 Uhr

Amazon weitet Sonntagslieferung aus

Amazon gibt bei der Logistik Gas und liefert Bestellungen in 17 US-amerikanischen Städten auch am Sonntag aus.
(Quelle: Shutterstock.com/Happy Together)
Bisher hat der Online-Händler in Los Angeles und New York Ware auch am Sonntag gebracht, jetzt weitet Amazon den Dienst auf 15 weitere Städte aus. Um sich Artikel auch an diesem Tag liefern zu lassen, kaufen Kunden ein wie gewohnt und sehen dann die Option der Sonntagslieferung beim Check-out.
Außerdem testet Amazon einen eigenen Zustelldienst für die "letzte Meile". Damit würde der Online-Händler auch den Gang zum Endkunden selbst übernehmen. Erste Lieferanten sind demnach bereits in San Francisco, Los Angeles und New York unterwegs. So könnte der Internet-Riese die Lieferzeiten besser kontrollieren und gegebenenfalls verhindern, dass beispielsweise im Weihnachtsgeschäft die Lieferungen zu spät ankommen.
Kunden von Amazon Prime bekommen in den USA einen weiteren Service, der ihnen das Einkaufen erspart. Im Angebot des Lieferdienstes Pantry sind nicht verderbliche Produkte des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Taschentücher, Nudeln, Cornflakes, Waschpulver oder Zahncreme. Die Lieferkosten liegen bei 5,99 US-Dollar pro Box, unabhängig von der Menge der bestellten Produkte.
Bei all diesen Investitionen ist es kein Wunder, dass Amazon fürs laufende Quartal mit einem Verlust rechnet. Im ersten Quartal 2014 hat der Online-Händler seinen Umsatz im ersten Quartal 2014 um 23 Prozent auf 19,74 Milliarden US-Dollar gesteigert. Der Gewinn entwickelte sich mit einem Plus von 31 Prozent zwar sehr positiv, blieb jedoch mit 108 Millionen US-Dollar relativ niedrig. Die Ausgaben für Technologie und Inhalte erhöhten sich um 44 Prozent auf 1,99 Milliarden US-Dollar.



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