Für Marktplatz-Händler 25.02.2015, 13:20 Uhr

Amazon verschärft Retouren-Richtlinien

Shopbetreiber, die auf dem internationalen Amazon-Marktplatz verkaufen, müssen ab dem 12. März 2015 neue Richtlinien für Retouren akzeptieren. Andernfalls droht ihnen der Verlust der Verkaufslizenz.
(Quelle: Shutterstock/wavebreakmedia)
Online-Händler, die auf dem internationalen Amazon-Marktplatz verkaufen müssen sich mit neuen Richtlinien für Rücksendungen anfreunden. Von Shopbetreibern fordert der E-Commerce-Riese nun, dass sie Kunden entweder eine lokale Rücksende-Adresse anbieten oder die Retourenkosten übernehmen, berichtet textilwirtschaft.de.
Die neuen Regeln betreffen alle Verkäufer, einschließlich diejenigen, die von einem Land außerhalb der Marketplace-Site, bei der sie verkaufen, versenden. Werden diese Anforderungen bis zum 12. März 2015 nicht erfüllt, kann das, wie Amazon erklärt, "zur Aufhebung Ihrer Verkaufsberechtigung führen".
Amazon empfiehlt Händlern, die Rücksendekosten in ihre Preiskalkulation mit einzubeziehen. Zudem sei es ratsam Dienstleister einzuschalten, die die grenzübergreifende Retouren-Abwicklung übernehmen. Die Firma Sales Supply etwa reagierte auch darauf und hat den "Amazon International Return Service" eingeführt.
Die Bestellung ist abgeschickt, die Lieferung wird erwartet. Doch wohin mit der Ware von Amazon, Zalando und Co? Ein Paketkasten ist eine Lösung für die bequemere Lieferung, die auch dann funktioniert, wenn der Konsument nicht daheim ist.

In der Studie "Shopsysteme in Deutschland 2015" hat das EHI Retail Institute die 1.000 größten Webshops in Deutschland unter die Lupe genommen - und teilweise erstaunliche Erkenntnisse gewonnen.


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