Online-Marktplatz 20.08.2015, 10:50 Uhr

Amazon strukturiert sich um und testet Abholdienst

Amazon ändert seinen organisatorischen Aufbau in Europa, das betrifft auch das Deutschlandgeschäft. Außerdem testet der Online-Händler in den USA einen neuen Abholservice.
(Quelle: shutterstock.com/Joe Ravi)
Umstrukturierung bei Amazon: Der Online-Riese stellt sich in Europa organisatorisch und firmenrechtlich neu auf. Wie Exciting Commerce berichtet, wird das Deutschlandgeschäft jetzt über die Amazon EU S.a.r.l. Niederlassung Deutschland abgewickelt, die im Mai 2015 neu eingetragen wurde. Die bisherige Amazon.de GmbH heißt seit August Amazon Deutschland Services GmbH.
Außerdem firmiert die Tochter BuyVIP GmbH seit Kurzem unter dem Namen Amazon Deutschland Transport GmbH, beide Namensänderungen gehen mit einer neuen Geschäftsführung einher. Demnach gab es bei fast allen Logistik-Tochterunternehmen des Konzerns kürzlich personelle Veränderungen bei Geschäftsführung und Aufsichtsrat.

Neuer Abholdienst "Amazon Flex"

In der Gegend rund um die im Nordwesten der USA gelegenen Stadt Seattle testet Amazon außerdem einen neuartigen Abholdienst im Rahmen des Pilotprojektes "Amazon Flex", schreibt Geekwire.com. Prime-Now-Kunden können demnach ihre online bestellten Waren in einem Lager in Kirkland bei Seattle abholen, dazu müssen sie allerdings zunächst eine Nummer ziehen und auf die Herausgabe ihrer Bestellung warten, bis ihre Nummer aufgerufen wird.
Allerdings sei noch nicht bekannt, wann der Dienst offiziell startet und ob er auf weitere Gebiete ausgeweitet wird. Noch ermögliche die Prime-App keine entprechenden Lieferungen zu Postleitzahlen in der Region. Der Dienst soll Prime-Kunden 7.99 US-Dollar für eine Lieferung innerhalb einer Stunde kosten.

Im zweiten Quartal 2015 legte Amazon fulminante Zahlen vor. Wie sich die weltweiten Umsätze des E-Commerce-Riesen in den vergangenen Jahren entwickelt haben, zeigt INTERNET WORLD Business.

Im zweiten Quartal 2015 hat Amazon fulminante Quartalszahlen vorgelegt und die Erwartungen weit übertroffen: Die Umsätze stiegen um 20 Prozent und unterm Strich stehen nach Verlusten im 1. Quartal nun wieder schwarze Zahlen.



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