Social Commerce 06.05.2014, 09:00 Uhr

Der Amazon-Einkaufswagen auf Twitter

Mit einem neuen Service holt Amazon potenzielle Kunden dort ab, wo sie sich aufhalten: Twitter-Nutzer können nun bei dem Marktplatz Artikel bestellen - ohne den Microblogging-Dienst zu verlassen. 
(Quelle: Amazon.com)
Amazon Cart heißt ein neues Feature des Onlinemarktplatzes, das jetzt freigegeben wurde. Der virtuelle Einkaufswagen rollt  über Twitter und erlaubt es Nutzern, bei Amazon einzukaufen - und gleichzeitig beim Social Network zu bleiben.
Möglich wird das Ganze, indem die User ihre Twitter- und Amazon-Konten miteinander verknüpfen. Ist das geschehen, können die Shopper Artikel in ihren virtuellen Einkaufskorb legen, indem sie auf einen Tweet beantworten, der einen Amazon-Produkt-Link enthält. Zur Bestätigung, dass die richtigen Artikel im Warenkorb liegen, erhält der Kunde eine Mail und einen Antwort-Tweet von Amazon. Für Kunden soll der virtuelle Einkaufswagen das Einkaufen erleichtern - und Amazon bringt er eine Menge kostenlose Werbe-Tweets, in denen User ihren Einkaufsrausch öffentlich bekunden.
Ganz bis zum Ende des Verkaufsprozesses fährt der Amazon-Einkaufswagen allerdings nicht: Um die Artikel zu bezahlen, muss der Nutzer auf die Seite des Marktplatzes wechseln, wo die über den virtuellen Einkaufswagen eingesammelten Produkte im Nutzerkonto auf die endgültige Bestellung warten. Bisher ist das Feature unter dem Namen Amazon Cart für Nutzer in den USA und als Amazon Basket in Großbritannien zugänglich, so The Next Web.
In den USA hat Amazon jetzt einen Lieferdienst für unverderbliche Lebensmittel gestartet. Bei den aktuellen Quartalszahlen steht Amazon wieder besser da als zuletzt.



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