Bitkom-Umfrage
15.12.2014, 13:48 Uhr

Jeder Sechste verkauft Geschenke weiter

Was tun, wenn unter dem Weihnachtsbaum nicht das Gewünschte liegt? Rund zehn Millionen Deutsche planen, solche Präsente online weiterzuverkaufen.
Nicht immer finden Geschenke auf Anhieb zum passenden Besitzer
(Quelle: shutterstock.com/MNStudio)
Fast jeder sechste Deutsche ab 14 Jahren (15 Prozent) will in diesem Jahr unerwünschte Weihnachtsgeschenke im Internet weiterverkaufen oder versteigern. Das entspricht gut zehn Millionen Bundesbürgern. Im Vorjahr waren es noch acht Millionen. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom.
Jeder Zweite (51 Prozent) würde unerwünschte Geschenke jedoch zu demjenigen Geschäft zurückbringen, in dem es zuvor gekauft wurde. Ein Viertel der Verbraucher (26 Prozent) verschenkt solche Präsente einfach weiter, jeder Achte (13 Prozent) behält auch jene Geschenke, die ihm nicht gefallen.
Gerade Jüngere wählen besonders häufig den Weg ins Web. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen zieht jeder Vierte die Option in Betracht. "Vor allem, wenn für Geschenke kein Verkaufsbeleg mehr vorliegt oder Rücknahmefristen abgelaufen sind, findet sich im Internet am ehesten ein Käufer", sagt Tobias Arns, Bereichsleiter Social Media & E-Commerce beim Bitkom.
Jeder vierte Euro, der im Internet ausgegeben wird, rollt in den letzten Wochen vor Heiligabend über den virtuellen Ladentisch. Was die Webshopper damit anstellen, hat Gutscheine.de ermittelt.
Adventszeit ist Umsatzzeit - auch und gerade für Online-Händler. Sie sollten ihre Kunden allerdings gut kennen und einige wichtige Dinge beachten, um die Umsatzpotenziale bestmöglich auszuschöpfen. Sieben Tracking-Tipps zum Weihnachtsgeschäft können dabei helfen.
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