United Internet und Axel Springer gründen top.de
23.09.2009 12:51 tga
Eine Celebrity-Plattform zum Mitmachen - das wollen United Internet und Axel Springer mit ihrer neuen Plattform top.de bieten, die noch in diesem Jahr online gehen soll. Das verkündete Matthias Ehrlich, Vorstand bei United Internet Media, auf der dmexco in Köln.
Dabei stellt United Internet die Technik, integriert das Angebot in GMX und Web.de und liefert damit auch einen Großteil des Traffics. Die Inhalte kommen von Bild Digital. Themen sind berühmte Menschen in all ihren Facetten. Jede Meldung soll einen "Aufreger" enthalten. "Hier können die User mitmachen, mit diskutieren und sich einklinken", so Ehrlich. Auch die Aufmacherstorys sollen Nutzerwünschen entsprechen. Leser, die sich häufig beteiligen, können vom "Fan" der Website zum "Klatsch-Chef" aufsteigen.
Die Vermarktung von top.de liegt bei United Internet Media, Axel Springer wird an den Umsätzen beteiligt.
florianw am 23.09.2009
haurick aktion
wieder mal ein typischer springer versuch sich auszuweiten... ob die online welt so eine koop braucht ... ist doch eigentlich keine meldung wert.. die sollen erst mal momentum gewinnen.. die beiden kulturen united internet media und springer sind auf jeden fall zwei welten, ob die zusammen passen... will see.
heiko am 23.09.2009
der nächste ehrlich flopp
na das wird mit sicherheit nix.. so wie das JV mit Prosieben nicht die Erwartungen hielt, wird auch das nix werden.. wieso auch.. springer wird seinen content den sie haben, doppelt dreifach verwerten, bekommt paar euros und ui legt sich in sachen vermarktung ins zeug.. aber so richtig smart wäre was anderes...
aber wir werden es sehen.. hier auf der dmexco wird der move eher belächelt..
heiko
Thomas am 23.09.2009
Das ist ja mal wirklich spannend und innovativ...;-)
Ohje. Nach den Flops mit unddu.de oder auch Smartshopping.de greift United Internet wohl jetzt nach jedem Strohhalm, um die Reichweiten der stagnierenden E-Mail-Portale WEB.DE und GMX und damit der Vermarktungstochter UIM zu erhöhen.
Frage nur: Welcher GMX oder WEB.DE-User braucht schon me too-Content von bild.de?
Meine Prognose daher: Das wird der nächste Flop.