Mit Videoads Gefühle erzeugen
23.09.2009 11:30 tga
Durch die Platzierung in einem thematisch passenden Umfeld und eine individuelle Gestaltung der jeweiligen Video-Werbeformate kann die Werbewirkung im Web gesteigert werden - auch im Vergleich um Fernsehen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die smartclip heute auf der dmexco vorstellte.
MediaCom Science untersuchte im Auftrag von smartclip OnlineVideo Ads mithilfe der morphologischen Wirkungspsychologie. Im Fokus der qualitativen Studie stand zunächst die Wirkungsanalyse von TV‐ und Internetnutzung. Dabei zeigte sich, dass das Internet im Vergleich zu TV von der Aura des Selbstbestimmten profitiert. Bewegtbildwerbung kann zudem stärker auf die Stimmung des Nutzers einwirken und Emotionen aller Art erzeugen.
Wie Bewegtbilder im Internet wirken
Die Passung und Wirkung von Bewegtbildern ist inhaltsabhängig. Sie sind vor allem dann besonders attraktiv, wenn sie in die aktuelle Nutzungsstimmung passen oder einen Stimmungswechsel des Nutzers einläuten. So erlauben Bewegtbilder auf News‐Seiten einen tieferen Einblick ins Geschehen und Bewegtbilder auf Entertainment‐Seiten heben die Laune. Special Interest‐Seiten können sogar eine euphorisierende Verfassung hervorrufen, Sportwagen‐Videos mit Fahrgeräuschen auf Autoseiten bei Fans Leidenschaft wecken.
Wie Videowerbung im Netz wirkt
Im Gegensatz zur TV‐Werbung erscheint Bewegtbildwerbung aktiver. Der User bekommt die Möglichkeit, mit der Werbung in Interaktion zu treten. Bewegtbilder und Werbung werden als Einheit verstanden, denn Videos geben einen emotionalen Rahmen vor und Bewegtbildwerbung profitiert von diesem emotionalen Rahmen: Stimmungen werden angeregt, gestützt oder verändert.