Searchmetrics
Mehr Erfolg fürs Marketing mit Suchmaschinen

Joepen, Tober (re.):
Webseiten in den Such-
Rankings nach vorn bringen
Rauf in den Rankings von Google, heißt die Devise bei Webseiten-Betreibern, die im Internet Geld verdienen. Searchmetrics analysiert dafür Technik und Design des Online-Auftritts und hilft, Fehler zu vermeiden.
Ladezeiten, HTML-Codes, Keywords: Es gibt etliche technische und gestalterische Gründe, warum eine Website in den Rankings der Suchmaschinen nicht die Spitze erreicht. „Wir können Google, Yahoo oder Microsoft nicht ins Blatt schauen, aber vor dem Tisch stehen und anderen erklären, was im Such-Poker die Trümpfe sind“, meint Horst Joepen (52), Geschäftsführer von Searchmetrics in München. Der Name ist Programm: Searchmetrics vertreibt Web-basierte Software, die Webseiten auf technische Stolpersteine analysiert und so bei der Optimierung hilft. Entwickelt wurde Searchmetrics von Marcus Tober (32), der sich mit hilfreichen Gratisprogrammen und wertvollen Tipps schon vor Jahren einen Namen als Experte für Suchmaschinen gemacht hat.
Auf Anregung der Investoren von Holtzbrinck fasste er alle Tools zu einem Paket zusammen und gründete 2007 sein Unternehmen. Seit 2008 bringt Joepen, der erfahrene Geschäftsmann, die Vermarktung auf Touren, damit sich Tober um die techischen Finessen der Suche kümmern kann. Für die Nutzung der Webbasierten Searchmetrics Suite, die komplexe Web-Präsenzen überprüft, geben Unternehmen knapp 400 Euro im Monat aus. Wer weniger Leistung benötigt, für den wurde jetzt eine abgespeckte Variante namens „Rapid“ ins Rennen geschickt, deren Nutzung zwischen 49 und 199 Euro pro Monat liegt. „Wir haben den Break-even schon 2009 erreicht, planen jetzt aber Verluste ein, um Rapid voranzubringen und das Geschäft zu internationalisieren“, so Joepen.
Eckdaten

Horst Joepen, Marcus Tober
- Gründung: Ende 2007 als Seometrie,
Umfirmierung in Searchmetrics 2008 - Geschäfts-
modell: Vermarktung von
Searchmetrics als Software as a Service
nach verschiedenen Leistungspaketen.
Searchmetrics arbeitet rentabel, investiert
jetzt aber in internationales Wachstum - Nutzung: 200 Unternehmen
- Mitarbeiter: 60
- Finanzierung: Gründer, Management und
Holtzbrinck eLab - Sitz: Berlin
Vor Kurzem meldeten sich die ersten beiden Kunden aus den USA bei Searchmetrics an, weshalb das Duo dort vermehrt auf Messen für seinen Service wirbt. „Bei den komplexen SEO-Tools sind wir Europäer überraschenderweise führend“, staunt Joepen. „Dort scheint noch keiner die Webseiten-Analyse als Geschäft zu sehen.“ Ein lukratives Feld steht offen, von dem sich aber Konkurrenten wie Systrix und Nachahmer wie Xovi oder Xamine auch ernähren wollen.
Empfohlen von: Gottfried Neuhaus
Urteil von Juror Gottfried Neuhaus: „Die Betreiber von Websites, die bei Google gefunden werden wollen, lieben Searchmetrics. Sie erkennen durch deren Software und Services, was sie machen müssen, um in den Rankings höher zu klettern.“
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