Onlinemarketing 10.06.2015, 09:45 Uhr

Mobilegeddon: Nach dem Update

Quelle: explido
Rund einen Monat nach dem Mobile Update von Google ziehen SEO-Experten Bilanz. Fazit: Von Mobilegeddon keine Spur. Dennoch müssen Unternehmen umdenken.
Siwen Zhang, Director SEO explido iProspect
Welche Auswirkungen sind bislang sichtbar geworden?
Zhang: Der große Knall ist ausgeblieben. Da Google das Update diesmal mit entsprechender Vorlaufzeit angekündigt hat, konnten sich die Website-Betreiber darauf vorbereiten. Bei den Brand-Keywords ließen sich daher kaum Veränderungen feststellen. Jedoch haben einige Websites, die nicht mobile-optimiert sind, bei generischen Begriffen an Rankings verloren. Diese Verluste betrafen aber vor allem Einzelseiten, nicht die gesamte Domain. Während die Vorgänger-Updates Pinguin und Panda ausschließlich Rankingpositionen verschlechterten, können mobile-friendly Websites diesmal auch im mobilen Ranking aufsteigen. Laut Maile Ohye, Developer Programs Tech Lead bei Google, hatte selbst Google mit mehr Auswirkungen des Updates gerechnet. Auf der SMX in London äußerte sie sich zum Thema: Google war überrascht, wie wenig Websites negativ von dem Update betroffen waren.

Mit welcher weiteren Entwicklung rechnen Sie?
Zhang: Wenn man bedenkt, wie viel Aufmerksamkeit Google inzwischen dem Thema Mobile schenkt, liegt die Vermutung nahe, dass sich hier in Zukunft noch einiges verändern wird. Maile Ohye, Developer Programs Tech Lead bei Google, kündigte auf der SMX in London an, dass Google unter anderem einen eigenständigen Index für mobile Suchanfragen plant. Das Mobile-Update war erst der Anfang

Autor(in) Susanne Gillner