Bewertung:
  • Currently 3/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Was Zappos richtig macht

Johannes Altmann ist Gründer von Shoplupe.de

Johannes Altmann ist Gründer von Shoplupe.de

Amazon hat für Zappos.com 920 Millionen US-Dollar hingelegt und den Onlineshop übernommen. Die Gründer dürften sich glücklich schätzen und viele Shopbetreiber werden fragen sich: Was ist eigentlich so gut an Zappos.com? Hier meine Recherche, die Ihnen als Basis für Ihr eigenes Brainstorming dienen kann.

Twitter, Facebook & Co

Während viele Shops noch über die Möglichkeiten von Twitter nachdenken, hat Zappos bereits eine Million Follower und nutzt Twitter als absolutes Kundenbindungstool - über 200 Mitarbeiter twittern. Weitere 18.000 Fans hat die Firma bei Facebook. Kundenbindung heißt heute mehr, als Newsletter zu schreiben.

Service

Jeff Bezos von Amazon nennt Zappos „besessen vom Kundenservice" und hat damit wohl auch Recht. Service am Kunden wird bei Zappos ganz groß geschrieben. So werden Fragen nicht nur am Telefon oder per Mail beantwortet, sondern eben auch über Facebook und Twitter. Der Versand ist immer kostenlos und Produkte können innerhalb eines Jahres (!) retourniert werden.

Sympathischer Shop

Zappos hat es geschafft, aus einer nüchternen Webpräsenz einen sympathischen Onlineshop zu machen. Das Logo, die netten Fußspuren auf der Seite, der coole Youtube-Spot, die kreativen Blogs: „Authentisch" ist das Zauberwort, das Zappos besonders macht.

Long Tail und Logistik

Größe zählt bei Zappos und das hat natürlich zum Kaufpreis beigetragen. Eine Milliarde US-Dollar Umsatz macht Zappos bei einem Sortiment von 1000 Marken. Vier Millionen Paar Schuhe sind im eigenen Lager verfügbar und können sofort verschickt werden. Bestellt man bis 22 Uhr, kann man mit einer Lieferung am nächsten Tag rechnen. 22.000 Pakete werden so täglich verschickt.

Seite 1 2 »

Anzeige




Kommentare

Frank am 13.08.2009

Wenig Neues/ Kopiert

Ich finde die Recherche des Autors als sehr oberflächlich. Die Shopstruktur ist alles andere als schön und übersichtlich. Es erscheint mir, als wenn die einzelnen Punkte entweder einfach ohne eigene Recherche wiederholt wurden oder schlichtweg abgeschrieben. Der Artikel ist nicht griffig.

olaf am 28.07.2009

zappos


... Zappos hat es geschafft, aus einer nüchternen Webpräsenz einen sympathischen Onlineshop zu machen. Das Logo, die netten Fußspuren auf der Seite, der coole Youtube-Spot...

finden sie ihren beitrag nicht selbst ein wenig lächerlich oder hat den kommentar ein azubi im vorpraktikum von ihnen geschrieben? wie kann man von coolen youtube spots reden, die so lieblos unten in die seite eingebunden sind... mal ganz abgesehen von den netten fussspuren...


Nachtrag am 28.07.2009

Daniel

Damit es nicht eine destruktiver Kommentar bleibt. Mache ich auch Vorschläge.
Screenshots oder Verlinkungen zu den tollen Sachen, die Zaapos macht.
Also Blogs, Facebook, Twitter, youtube...oder soll ich nun selber anfangen zu recherchieren?

Zahlen und Fakten: Wo (Länder) und mit wem macht der Shop seinen horrenden Umsatz - wieviel Gewinn macht der Schuppen usw.?
Welche klassischen Marketingkanäle bedienen sie? Gibt es Untershops?
Naja, es gibt noch einiges was den Leser interessiert.

Alleine mein Shopbesuch hat mir gezeigt, dass hier auch nicht alles glänzt was ne Knappe Milliarde kostet...Bis zum nächsten Mal. Gruß

Daniel am 28.07.2009

WIe bitte?

Entweder war ich auf der falschen Seite oder Sie waren es: So einen altbackenen shop hab ich selten gesehen!

Es muss wohl eher am Service liegen als am Shop Look&Feel.
Diese Dinge, die Sie aufgelistet haben, sind wohl eher Standard.
Was meinen Sie der Shop geht auf die volle Breite?
Der Winzling geht gerade mal auf 734px. Das ist ja wohl unterirdisch.

Sogar der Online-Live-Chat ist nicht mit einem Klick zu starten, sondern zuvor muss ein Formular ausgefüllt werden. Da gibts wesentlich bessere Lösungen.

Der Shop ist absolut überladen und erinnert mich ein wenig an Amazons ersten Gehversuche.

Ehrlich gesagt schreckt der Shop mich eher ab, als er mich zum Shoppen animiert.

Das Brainstorming des Autors finde ich zudem eher dürftig. Ein paar mehr Zahlen und Fakten hätte ich mir auch gewünscht. Sorry, der Beitrag hat mich echt nicht begeistert.

TOP-THEMEN

Button-Lösung kommt: Das müssen Sie wissen

Am 1.8.2012 tritt die "Button-Lösung" in Kraft, die Shopbetreibern weitere Pflichten auferlegt. Wir haben für Sie alles Wichtige zusammengefasst. mehr

Pinterest für Einsteiger

Pinterest ist nicht zu stoppen: Seit Monaten gilt die Pinnwand als der neue Trend in Sachen Social Media. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit sechs Quick-Steps vom neuen Hype profitieren. mehr
Social-Media-Händler

Ranking: Die erfolgreichsten Social-Media-Händler

Wer die beliebtesten US-Händler in den sozialen Netzwerken sind, lässt sich in diesem Top-250-Ranking auf einen Blick feststellen. mehr

Newsletter

Zweimal täglich das Neueste aus Online-Marketing, E-Commerce, Online-Recht und Technik sowie topaktuelle Personalien. Jetzt kostenlos bestellen!



Umfrage

Immer mehr Smartphones gibt es in deutschen Haushalten, folglich steigt auch die Zahl der mobilen Internetnutzer unaufhaltsam an. Rund ein Drittel von ihnen nutzt das Telefon auch zum schnellen Einkauf, das zeigt eine Umfrage des bvh. Womit kaufen Sie lieber ein, mit dem Smartphone oder einem Tablet?

Mit welchem Gerät kaufen Sie mobil ein?

Top 10 Artikel

Ausgabe 26

Internet World Business

Ausgabe 06/2012

"Wir freuen uns auf die Messe"

Am 27. und 28. März öffnet die Internet World in München ihre Tore für Fachbesucher weiterlesen
Apps richtig analysieren (Foto: istockphoto.com/Creativeye

Apps richtig analysieren

Wie lässt sich die Webanalyse auf mobile Apps übertragen und was es dabei zu beachten gilt mehr
Conversion-Optimierung mit Webanalyse (Foto: istockphoto.vom/mbortolino)

Conversion-Optimierung mit Webanalyse

Um die Schwachstellen eines Shops zu finden, müssen dessen Inhalte regelmäßig kontrolliert werden. Wie Händler ihr Monitoring verbessern können mehr
Tipps für intensivere Kundenbeziehungen (Foto: istockphoto.com/boryak)

Tipps für intensivere Kundenbeziehungen

Der Markt für Computerspiele wächst. Um davon zu profitieren, sollten Anbieter auch auf Mailmarketing setzen. So binden Sie Ihre Spieler mehr