Home / Wissen / E-Shop-Tipps /

Vorgefertigte Texte und Funktionen in Shopsoftware

Bewertung:
  • Currently 3/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Vorgefertigte Texte und Funktionen in Shopsoftware

Der Fluch der Standardsoftware

Johannes Altmann ist Gründer von Shoplupe.de

Johannes Altmann ist Gründer von Shoplupe.de

Und täglich grüßt der XT-Commerce-Shop mit „Willkommen Gast“, präsentiert sich der Oxid-eSales-Shop als „OXID Geschenke Shop“, bietet Magento die Option „als Gast zu Kasse gehen“ und beten die Standardsoftwarelösungen die immer gleichen Argumente zur Eröffnung eine Kundenkontos vor. Standardisierung ist gut, denn sie dient als Anleitung und zeigt dem Nutzer, was alles Möglich ist. Aber der Standard kann auch leicht zum Fluch werden.

Die Suchkombination "OXID Geschenke Shop" liefert bei Google 1.700.000 Suchergebnisse. Die erstaunliche Zahl kommt nur zustande, weil Shopbetreiber den Mustertext des Herstellers übersehen und nicht verändern. Dabei ist dies kein spezifisches Problem des Shopherstellers sondern ein Problem der Shopbetreiber. Diese hinterfragen die Vorgaben des Standards häufig nicht und lassen einfach alles stehen, was als Standard vorgegeben ist. Dabei würden allein die Beantwortung von zehn Fragen zu einem individuellen Shop führen.

1. Werden die vorgegebenen Social Bookmarks von meiner Zielgruppe genutzt? Brauch ich wirklich alle vorgegebenen Icons oder kann ich diese reduzieren?

2. Sind Wunschzettel und Merkzettel Features, die mein Kunde will und braucht? Oder sind dies eher Funktionen, die für meinen Shop ungeeignet sind?

3. Habe ich Produkte im Sortiment, die der User vergleichen will? Stehen die Produktdaten überhaupt strukturiert zur Verfügung, um einen sinnvollen Produktvergleich zu ermöglichen oder ist es besser auf diese Funktion zu verzichten?

4. Versende ich wirklich in alle Länder, die im Shopsystem angegeben sind? Benötige ich wirklich die Angabe des Bundeslands oder ist das für mein Angebot und die Systemprozesse irrelevant?

5. Benötige ich alle Formularfelder im Bestellprozess oder sind Felder wie Fax-Nummer, Ust-ID und so weiter nicht nötig? Allgemein gilt: Je weniger Formularfelder desto besser!

Seite 1 2 »

Anzeige




Kommentare via facebook (beta)Was ist das?

TOP-THEMEN

Button-Lösung kommt: Das müssen Sie wissen

Am 1.8.2012 tritt die "Button-Lösung" in Kraft, die Shopbetreibern weitere Pflichten auferlegt. Wir haben für Sie alles Wichtige zusammengefasst. mehr

Pinterest für Einsteiger

Pinterest ist nicht zu stoppen: Seit Monaten gilt die Pinnwand als der neue Trend in Sachen Social Media. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit sechs Quick-Steps vom neuen Hype profitieren. mehr
Social-Media-Händler

Ranking: Die erfolgreichsten Social-Media-Händler

Wer die beliebtesten US-Händler in den sozialen Netzwerken sind, lässt sich in diesem Top-250-Ranking auf einen Blick feststellen. mehr

Newsletter

Zweimal täglich das Neueste aus Online-Marketing, E-Commerce, Online-Recht und Technik sowie topaktuelle Personalien. Jetzt kostenlos bestellen!



Umfrage

Immer mehr Smartphones gibt es in deutschen Haushalten, folglich steigt auch die Zahl der mobilen Internetnutzer unaufhaltsam an. Rund ein Drittel von ihnen nutzt das Telefon auch zum schnellen Einkauf, das zeigt eine Umfrage des bvh. Womit kaufen Sie lieber ein, mit dem Smartphone oder einem Tablet?

Mit welchem Gerät kaufen Sie mobil ein?

Top 10 Artikel

Ausgabe 26

Internet World Business

Ausgabe 06/2012

"Wir freuen uns auf die Messe"

Am 27. und 28. März öffnet die Internet World in München ihre Tore für Fachbesucher weiterlesen
Apps richtig analysieren (Foto: istockphoto.com/Creativeye

Apps richtig analysieren

Wie lässt sich die Webanalyse auf mobile Apps übertragen und was es dabei zu beachten gilt mehr
Conversion-Optimierung mit Webanalyse (Foto: istockphoto.vom/mbortolino)

Conversion-Optimierung mit Webanalyse

Um die Schwachstellen eines Shops zu finden, müssen dessen Inhalte regelmäßig kontrolliert werden. Wie Händler ihr Monitoring verbessern können mehr
Tipps für intensivere Kundenbeziehungen (Foto: istockphoto.com/boryak)

Tipps für intensivere Kundenbeziehungen

Der Markt für Computerspiele wächst. Um davon zu profitieren, sollten Anbieter auch auf Mailmarketing setzen. So binden Sie Ihre Spieler mehr