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Pflichtlektüre Lastenheft

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Pflichtlektüre Lastenheft

So sparen Sie 75 Prozent Ihrer Agenturkosten

Johannes Altmann ist Gründer von Shoplupe.de

Johannes Altmann ist Gründer von Shoplupe.de

Kürzlich haben wir von einem Shopbetreiber wieder einmal einen Stapel von Angeboten bekommen. Er wollte einen Onlineshop, hat vier Agenturen angefragt und vier Angebote erhalten, die sich um bis zu 300 Prozent unterscheiden. Was Shopbetreiber immer wieder falsch machen, wie Agenturen reagieren und wie sie jetzt endlich Geld sparen.

Vier renommierte Münchner Agenturen und die Angebote reichen von 3.000 Euro bis 10.000 Euro. Auf den ersten Blick würde man vermuten, dass Betrüger am Werk sind, denn einen so großen Preisunterschied bei ein und demselben Projekt darf es eigentlich nicht geben. Erst im Detail wird klar, wo das Problem liegt. Denn der Kunde zahlt zu viel, bekommt zu wenig und die Agentur macht gleichzeitig zu viel und bekommt ebenfalls zu wenig.

  • Problem 1: Der Kunde weiß nicht genau, was er will und stellt deshalb eine eher unklare Anfrage. Er möchte mit dem Angebot gleichzeitig eine Beratung und eine Empfehlung, um den richtigen Weg zu finden.
  • Problem 2: Die Agentur findet die Anfrage zu unkonkret und schreibt daher ein Angebot exakt nach der Anfrage. Ein telefonisches Gespräch gibt es nicht, eine Beratung daher auch nicht.
  • Problem 3: Die Agenturen beschreiben die Leistungen einzeln und ergänzen den Betrag je Posten. Dabei wird in nur einem Fall der Tagessatz klar. Die anderen drei Agenturen geben darüber keine Auskunft. Ein exakter Vergleich der Angebote ist daher nur schwer machbar.
  • Problem 4: Die Angebote sind so unkonkret wie die Anfrage. Kleinste Abweichungen zum Angebot werden daher auch zu erhöhten Kosten führen. Eine Agentur denkt mit und bietet daher nur das an, was nötig sein wird. Eine andere Agentur bietet nur die angefragte Leistung auch wenn klar ist, dass der Shop so nie starten kann.
  • Problem 5: Alle vier Agenturen bieten vorwiegend Pauschalen für die einzelnen Tätigkeiten an. Die Leistungen werden zu wenig beschrieben. Der Kunde kann hier nicht prüfen, wie aufwendig die einzelnen Elemente wirklich sind.
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Kommentare

Cyberwolf am 05.05.2010

100% Einsparung möglich!

In den Unternehmen fehlt meist das Know How für ein E-Commerce System / wie ein Lastenheft für einen Online Shop aussehen soll.

Dass ein erfolgreicher Onlineshop auch tief in die Unternehmensprozesse und auch in die Unternehmensorganisation verwurzelt sein muss, verstehen offensichtlich die Agenturen ohnehin nicht.

Bei Agenturen zählt mehr das schicke Design als ein Sales und Usability sowie Prozess & Workflow optimierter Online Shop.

Wer einen Onlineshop um 10 Tsd. Euro kauft / bauen lässt - der glaubt ohnehin nicht an den Geschäftserfolg. Da wäre es besser, das Geld in seine Mitarbeiter (als Erfolgsprämie) zu investieren.

Wer einen Online Shop mit größerem Umsatz plant, der sollte einen E-Commerce Experten mit der Konzeption / Lastenhefterstellung beauftragen.

binschjac am 04.05.2010

Unfairer Schlauberger

Liebe Redaktion, ich suche den Ansatz auf Seite 2 immer noch... Laut Überschrift des Artikels kann ich durch das Lesen des Artikels 75% Kosten sparen....Ja sind Sie denn die Bildzeitung?

Archimedes am 04.05.2010

Heureka! Ohne gute Projektvorbereitung kein Projekterfolg!

Hochinteressant!
Wer hätte das gedacht!

Wirklich hilfreich wäre es gewesen, ein Muster-Lastenheft zu veröffentlichen ...



red am 04.05.2010

Seite 2

Auf der zweiten Seite des Artikels findet sich ein Ansatz.

binschjac am 04.05.2010

Unfairer Schlauberger

Dieser Artikel bringt die Problematik genau auf den Punkt. Ich vermisse hier wenigsten einen kleinen Lösungsansatz, da ansonsten dieses Geschreibe reinstes BlaBla ist.

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