Zahlungsausfall und Retourenquoten
Zahlungsausfall: Weniger als 3 Prozent
Einer Studie von Ibi Research und Wirecard zufolge liegt der Zahlungsausfall bei jedem zehnten Unternehmen im Versandhandel bei ungefähr drei Prozent. Vor allem der offenen Rechnungskauf und geplatzte Lastschriften führen zu diesen Ausfällen. Zwar bieten viele Shops deshalb nur noch Vorkasse und Nachnahme an, diese Zahlungsmöglichkeiten gehören aber zu den kundenunfreundlichsten Varianten und führen zu hohen Kaufabbrüchen. Kundenfreundlich und wenig riskant ist dagegen die Kreditkarte. Laut der Studie ist der Zahlungsausfall hier am niedrigsten. In jedem Fall sollten Sie in Ihrem Shop den Zahlungsausfall auf unter drei Prozent trimmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Retourenquoten: Senken!
Die Retourenquote bei Modeartikel liegt teilweise über 50 Prozent. Diese Quote ist extrem hoch und würden viele Händler mit anderen Sortimenten in den Ruin treiben. Die Retourenquote ist aber keine statistische Branchengröße, sondern kann von jedem Shop beeinflusst und minimiert werden. Tipps zur Optimierung finden Sie im INTERNET WORLD Business Shopping Tipp vom April 2008. (Renditekiller Retoure: 9 Tipps zur Minimierung von Rücksendungen)
Natürlich gilt auch für diese Übersicht der bekannte Satz: „Glaube keiner Statistik, es sei denn, du hast sie selbst gefälscht“. Alle Kennziffern und Studien beziehen sich nur auf den Versandhandel im Allgemeinen und müssen nicht auf ihre Branche oder Nische zutreffen. Um den eigenen Erfolg messen und bewerten zu können ist die langfristige Beobachtung der eigenen Ergebnisse immer noch am hilfreichsten.
Weiterhin viel Erfolg,
Ihr

Johannes Altmann