SEM Special
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Energiewirtschaft schwächelt im Performancemarketing

Energiewirtschaft beim Performancemarkting schwach (Foto: Fotolia.com/Heidi Baldrian)

Performancemarketing-Maßnahmen werden im Energiesektor zwar eingesetzt, spiegeln aber nicht annähernd den großen Wettbewerb der Branche wider. Energieanbieter nutzen SEM, SEO und Affiliate-Marketing bisher nur verhalten.

Das ist das Ergebnis des Performance Marketing Index P-MAXX zur Branche Energiewirtschaft, den explido WebMarketing heute veröffentlicht hat.

Suchmaschinenmarketing (SEM):

Bei den bezahlten Suchwort-Anzeigen auf Google und Yahoo liegen die Durchschnittspreise bei 1,00 Euro und damit auf dem relativ niedrigen Niveau des Automobilmarktes. Suchbegriffe, die auf die Preissensitivität der Verbraucher abzielen wie beispielsweise „billig strom", werden am teuersten gehandelt. Generell sind die Preise im Energiesektor erstaunlich niedrig, was auf einen insgesamt verhaltenen Wettbewerb der Energieanbieter schließen lässt. Im Gegensatz dazu liegt der durchschnittliche Preis bei Suchbegriffen der Finanzbranche bei 3,27 Euro.

Die großen und überregionalen Anbieter wie E-wie-einfach, energie-gut, Vattenfall und Yello zeigen mit ihren Keyword-Kampagnen einige Parallelen in ihren Strategien. Durchgängig buchen sie sich zu „billig-strom", „strom", „strom-billig", „stromanbieter" und „strompreise" ein und reagieren damit auf die Tatsache, das der Sparwunsch der häufigste Grund der Verbraucher für einen Anbieterwechsel ist. Kaum ein Anbieter nutzt die Begriffe „regenerative Energie", „solarenergie", „solarstrom" und „windenergie", um damit am eigenen Image zu arbeiten oder neues Kundenpotenzial zu erschließen. Vor allem große Anbieter, die auch Windenergieanlagen betreiben, könnten diese Nische besetzen, um sich im Wettbewerb vom Mainstream abzuheben.

Erstaunlich ist, dass von den 17 Energie-Dienstleistern sechs überhaupt kein Suchmaschinenmarketing betreiben.

In der Suchmaschinenoptimierung liegen die Vergleichsportale vorne.


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