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Bedarfsanalyse und Planung

Die wichtigsten Parameter fürs Hosting

Bedarfsanalyse und Planung Foto:Fotolia.com/Juergen Muehlig

Bevor man nach einem passenden Dienstleister Ausschau hält, sollte man den eigenen Bedarf klären. Damit lassen sich unnötige Mehrausgaben von vornherein vermeiden. Dies sind die wichtigsten Parameter von Hostingangeboten.

Er beträgt in vielen Fällen mehrere Gigabyte und wird so in der Praxis selten zum Problem.

Einige Anbieter werben mit einer besonders hohen durchschnittlichen Uptime von mehr als 99 Prozent. Faktisch ist es keinem Anbieter möglich, jederzeit online zu sein. Wartungsarbeiten und Defekte treten bei jedem System auf. Eine Uptime von 99,8 Prozent bedeutet auch, das der Webserver pro Jahr bis zu 17,5 Stunden offline sein kann. Der große Unterschied liegt hierbei vor allem in der Zeit, bis der Server wieder am Netz ist, beziehungsweise die Zeit, die benötigt wird, bis die Weiterleitung auf ein Backupsystem funktioniert.

Ein moderner Internetauftritt auf dem ein CMS läuft, benötigt zwangsläufig die Unterstützung von PHP. Hier lohnt sich auch ein weitergehender Blick auf die Details, denn PHP ist nicht immer gleich PHP. Soll aktuelle Software auf dem System laufen, sollte auch die eingesetzte PHP-Version auf dem neuesten technischen Stand sein. Das sorgt nicht nur für ein leistungsstarkes System, sondern auch für ein sicheres.

Datenbanken

Viele Hostingpakete bringen zumindest eine Datenbank mit. Je nach eingesetzter Software wird wenigstens eine mysql-Datenbank benötigt. Zwar lassen sich ein CMS, Shopsystem, Blog und Forum gemeinsam in einer Datenbank betreiben, übersichtlicher, sicherer und komfortabler ist aber der Einsatz einer separaten Datenbank pro Software. Zusätzliche Datenbanken sind bei allen Anbietern gegen einen Aufpreis hinzu buchbar.

Je größer ein CMS oder Onlineshopsystem wird, desto mehr Zeit wird für Berechnungen benötigt. Hier spielen der zur Verfügung gestellte Arbeitsspeicher (RAM) und die CPU-Zeit eine wichtige Rolle. Beides sollte groß genug bemessen sein, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

Legt der Hoster selbst regelmäßig Backups an, spart dies Zeit und ist oftmals komfortabler zu verwalten. Allerdings fordern einige Anbieter eine Gebühr, wenn ihre Kunden das automatisch erstellte Backup einspielen wollen.

Schlüsselfertige Lösungen

Immer mehr Hoster bieten Webbaukästen an, mit denen sich die Kunden durch wenige Klicks ihren eigenen Webauftritt, ein CMS, oder einen Onlineshop zusammenstellen können. Eine sehr komfortable und ad hoc funktionierende Lösung, die allerdings nicht immer die aktuellste Software nutzt.


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