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Studie zu Falschangaben in sozialen Netzwerken

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Studie zu Falschangaben in sozialen Netzwerken

Ein Viertel Schummelliesen und Flunkerfritzen

Studie zu Falschangaben in sozialen Netzwerken (Foto: istock/thumb)

Wie schön, dass man sich im Internet selbst ein Image geben kann. Jeder vierte deutsche Netzwerker nimmt es deswegen auch mit der Wahrheit nicht so genau - und macht falsche Angaben.

Am häufigsten werden Name (elf Prozent) und Beziehungsstatus (sieben Prozent) nicht wahrheitsgemäß angegeben. Das ergibt eine repräsentative Studie im Auftrag des Bitkom, für die deutschlandweit 742 deutschsprachige Community-Mitglieder ab 14 Jahren befragt wurden.

Je jünger die Mitglieder, desto laxer ist ihr Umgang mit der Wahrheit - 39 Prozent der Altersgruppe zwischen 14 und 29 Jahren haben bereits wissentlich falsche Angaben in Netzwerkprofilen verbreitet. Bei den 30-  bis  49-Jährigen sind es nur jeder Fünfte (19 Prozent) und bei den über 50-Jährigen nur jeder Achte (zwölf Prozent).

Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer sieht das Schummeln bei Namensangaben jedoch nicht als ehrenrührig an: "Bei Pflichtangaben wie dem Namen kann es sich durchaus empfehlen, ein Pseudonym zu wählen", so Scheer. "Man sollte nur jene Angaben machen, die für den Zweck der jeweiligen Community wirklich notwendig sind." 

Drei Viertel der Deutschen sind mittlerweile in sozialen Netzwerken organisiert. Dabei werden Facebook und Co vor allem zur Kontaktpflege benutzt.


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