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Vodafones schwerer Einstieg in Social Media

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Vodafones schwerer Einstieg in Social Media

"Plötzlich brach ein großer Shitstorm über uns herein"

Vodafones schwerer Einstieg in Social Media

Mit diesem Video warb Vodafone

Live Vodafone entdeckte 2009 die Social Media für sich. Bei den Usern kam der Konzern mit seiner ersten Kampagne allerdings nicht gut an. Welche Lehren der Mobilfunkkonzern daraus zog, erklärt Florian Steps von Vodafone Deutschland auf der next conference 2011.

Man sei euphorisch gestartet, um neue Zielgruppen anzusprechen, erläutert Steps. Mit der Kampagne "Es ist deine Zeit" wollte Vodafone im Juli 2009 die "Generation Upload" für sich begeistern und gewann die Blogger Sascha Lobo, Ute Hamelmann und Robert Basic als Werbebotschafter.

Auf dem Weg dahin habe es jedoch einige Rückschläge gegeben, räumt Steps ein. Das Unternehmen hatte nicht auf dem Schirm, dass via Social Media sehr viel schneller als über klassische Medien reagiert würde. Es fehlten die Strukturen, um darauf entsprechend reagieren zu können. Zudem konnte das Mobilfunkunternehmen seine Versprechen gegenüber den Kunden nicht einhalten. Man habe aus der Marke sehr viel mehr machen wollen als eine Marke, so Steps. Das sei fehlgeschlagen.

In der Folge ging der Telekommunikationskonzern in einem großen Shitstorm - also einem Sturm aus negativen Kommentaren - unter. Auch für die an der Kampagne beteiligten Blogger blieb das Engagement nicht ohne Folgen. Hamelmann alias "Frau Schnutinger" zog sich nach Kritik an ihrer Funktion als Testimonial aus der Bloggerszene zurück. Ihr war vorgeworfen worden, nach einem positiven Beitrag auf einem Blog des Mobilfunkanbieters nicht mehr glaubwürdig zu sein.

Vodafone habe aus der gescheiterten Kampagne gelernt, betont Steps. Inzwischen versuche Vodafone seine Kunden zu segmentieren und gezielt anzusprechen. Auch zwischen den einzelnen Kanälen werde unterschieden. Da das Thema an vielen der bisherigen Bestandskunden vorbeigegangen sei, habe es in diesem Segment kaum negative Effekte gegeben.

Hier als kleine Zeitreise der Spot zur Kampagne:


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