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Steigerung von 160 Prozent bei Videoads

Großflächige und aufmerksamkeitsstarke Formate werden immer häufiger gebucht. Auch wenn es an der Reichweite für Videowerbung mitunter noch mangelt: Der Videoboom ist ungebrochen. Gegenüber 2008 konnten Videoads um 159,5 Prozent zulegen. Dieser Positivtrend ist sogar stärker als im Vorjahr und umfasst Werbung in nutzergenerierten sowie professionellen Inhalten (ausgenommen Kinofilme, Musikvideos und Erotik).

Im Vergleich zu anderen Gattungen steckt der Nettowerbemarkt für Online-Video trotz dieses Wachstums jedoch noch in den Kinderschuhen. Im europäischen Vergleich lagen die Nettoeinnahmen im deutschen Online-Videowerbemarkt 2009 an zweiter Stelle hinter dem Vorreiter Großbritannien (101,1 Millionen Euro) und leicht vor Frankreich (42,5 Millionen Euro).

Wallpaper-Werbung ist ebenfalls stark im Aufwind. Die Nachfrage wuchs um 65,1 Prozent gegenüber dem Gesamtjahr 2008. Auch der Superbanner wurde 12,1 Prozent öfter ausgeliefert als im Vorjahr, Skyscraper zehn Prozent häufiger eingesetzt.

Wie sich bereits im ersten Halbjahr 2009 andeutete, wurden auch im Gesamtjahr vor allem die Banner, Layer/ Floater und Pop-up/-under seltener eingesetzt als 2008.

Grundlage für die Berechnung des Bruttowerbevolumens der klassischen Online-Werbung ist daher die Online-Werbestatistik von Nielsen Media Research. Diese basiert
wiederum auf den Meldungen von derzeit 24 Vermarktern, die monatlich die in den Buchhaltungssystemen und Adservern erfassten Bruttowerbeaufwendungen
registrieren. Die Bewertung der Daten erfolgt brutto auf Basis der jeweils gültigen Preislisten und der erzielten Medialeistungen.

Die Ermittlung der Umsatzzahlen im Bereich Suchwortvermarktung und Affiliate-Netzwerke erfolgt durch den BVDW in Kooperation mit den führenden Anbietern. Die Suchwortvermarktung wird hier vereinfacht als "netto gleich brutto" betrachtet, da die Vergütungen individuell erfolgsabhängig berechnet werden und keine allgemeinen Bruttopreislisten vorliegen.

Die klassische Online-Werbung beinhaltet einerseits sogenannte Display-Ads, also Werbeflächen wie Banner, Skyscraper, Rectangles oder Wallpaper. Andererseits zählen hierzu inhaltliche Integrationen durch die Werbungtreibenden auf den Online-Werbeträgern. Darunter fallen Sponsoring, Microsites oder multimediale Inhalte. Basis für die Abrechnung der Werbeleistung ist in der Regel der Tausenderkontaktpreis (TKP).

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