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User brechen Videoübertragung bei Werbung ab

User brechen Videoübertragung bei Werbung ab (Foto: Fotolia.com/surpasspro)

Viele Werbetreibende platzieren Ihren Spot als Pre-Roll vor dem eigentlichen Video. Doch wie viele User brechen die Übertragung noch während der Werbung ab? Die Antwort: 16 Prozent.

Die US-Videoplattform TubeMogul untersuchte über einen Zeitraum von 48 Stunden hinweg das Userverhalten bei 1,8 Millionen Onlinevideos, vor die ein Zehn- bis 30-Sekunden-Spot geschaltet war. Die Stichprobe umfasst Videos mit einer Länge von drei bis zehn Minuten, die Anzeigen kamen aus verschiedenen Netzwerken wie AdTech (US), BBE, Google and Tremor Media.

Insgesamt verließen 16 Prozent der Nutzer das Video, während die Werbung lief, auf Nachrichtenseiten waren es sogar 25 Prozent. das Fazit: Werbetreibende sollten deshalb nur für Videoanzeigen bezahlen, die bis zum Ende angesehen würden. Und Webseitenbetreiber sollten genau darüber nachdenken, ob die Werbeeinahmen den Verlust ihrer Nutzer für den Bewegtbildinhalt rechtfertigten.


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Kommentare

Thomas am 17.03.2010

Wer bezahlt für was?

Ich denke, dass Werbetreibende umso mehr zahlen müssten, wenn Nutzer die Spots nicht annehmen und vorschnell abbrechen. Letztlich ist doch der Leidtragende bei grottenschlechter Werbung der Nutzer und damit das Medium...

Stars am 05.02.2010

Ständig Studien aus den USA

Ich frage mich wann wir endlich auch mal Studien aus Deutschland bekommen?! Ständig lesen wir nur Studien die in den USA durchgeführt worden sind, der amerikanische Markt tickt einfach anders als der deutsche.

Lars Heinemann am 04.02.2010

Banner und Suchwort am effektivsten

Gemäß der Studie "The State of Media Democracy - Auf dem Weg in die interaktive Mediengesellschaft" von Deloitte sind Banner und Suchwort am effektivsten. Videowerbung wurde von den Nutzern eher kritisch gesehen.

Die Ergebnisse bestätigen das nur.

Gruß aus Köln.

Lars

http://larsheinemann.wordpress.com

M. Meyer-Gossner am 04.02.2010

Seltsames Fazit

"Werbetreibende sollten deshalb nur für Videoanzeigen bezahlen, die bis zum Ende angesehen würden. Und Webseitenbetreiber sollten genau darüber nachdenken, ob die Werbeeinahmen den Verlust ihrer Nutzer für den Bewegtbildinhalt rechtfertigten."

Das heißt jetzt auf der einen Seite, daß Webseitenbetreiber für schlechte Produktionen, unverhältnismäßige Länge der Werbevideos (30 Min ist TV, nicht Web!) und inhaltliche Ideenlosigkeit einstehen sollen? Im Gegenzug sie aber nicht überleben können, wenn die Werbetreibenden und ihre fleißigen Helfer (Agenturen und Dienstleister) keine qualitativ-hochwertigen und kreativen Formate auf max. 15 Sekünderlänge hinbekommen? Ein Cost-Per-Full-View Modell ist neu, aber am Markt vorbeigedacht und unrealistisch. IMHO

p.hackmann am 04.02.2010

Störende Werbung

Das schöne am Internet ist ja, dass man Werbung "ausblenden" kann, die einen nicht interessiert. Diese TV-Spots aufgezwungen zu bekommen nervt, vor allem wenn man erst 30sek. Werbung anschauen muss um hinterher einen 30sek. Beitrag sehen zu können.
Ich hätte auf eine höhere Abbrecherquote gehofft *g

herresser am 04.02.2010

Spotqualität

Meiner persönlichen Erfahrung nach zeigt sich im Internet sehr viel gnadenloser, ob der Spot gut ist oder nicht. Bei schlecht gemachten Spots ist mir die Nachricht oft nicht das Investment wert. Vielleicht führen hohe Abbrecherraten das ja endlich zu besserer Werbung... ;-)

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