Studie zu Social-Media-Marketing
Fans und Follower einer Marke kaufen mehr
17.03.2010 12:41 tga
Fans sind nicht nur beim Sport Unterstützung
Wer einer Marke bei Twitter folgt oder sich bei Facebook als ihr Fan einträgt, kauft mit größerer Wahrscheinlichkeit auch deren Produkte und empfiehlt sie seinen Freunden.
Das ergab eine Studie des Marktforschungsunternehmens Chadwick Martin Bailey, an der rund 1.500 Verbraucher teilnahmen. Von den Befragten gaben 60 Prozent der Facebook-Fans einer Marke und sogar 79 Prozent der Twitter-Follower an, diese Marke ihren Freunden zu empfehlen. Mehr als die Hälfte, nämlich 51 Prozent der Facebook-Fans und 67 Prozent der Twitter-Follower kaufen auch bevorzugt deren Produkte.
"Unternehmen, die sich nicht in Social Media engagieren, verpassen eine große Gelegenheit", kommentiert Josh Mendelsohn von Chadwick Martin Bailey die Ergebnissse. Bewusst oder unbewusst teilten sie damit den Verbrauchern mit, wie sehr sie sich für sie und den Dialog mit ihnen einsetzen wollten.
Lena Schmidt am 18.04.2010
Social Networks
Wir müssen glauben was wir lesen und das alleine macht erhebliche Probleme Vertrauen bzgl. der Datensicherheit
innerhalb der Social Networks auzubauen und auch zu behalten. So stellt sich mir immer mehr die Frage ob wir das Netz konsumieren, oder das Netz uns. <a href="http://twitter.com/">http://twitter.com/</a>
Redaktion am 17.03.2010
Guter Hinweis
Überschrift geändert in : "Fans und Follower einer Marke kaufen mehr"
Googlehagel am 17.03.2010
Typischer Möchtegern-Web 2.0-Marketer-Schwachsinn
Volle Zustimmung zu Elmar Thiel: Diese Studie ist Quark. Deswegen stimmt auch die Überschrift "Twitter und Facebook beeinflussen den Kauf" nicht! Vor allem kann man diese Aussage nicht der genannten Studie entnehmen.
Elmar Thiel am 17.03.2010
Korrelation <> Kausalität
Das Ergebnis beeindruckt nicht wirklich, denn bei der geschickten Fragestellung im Sinne einer selbsterfüllenden Prophezeihung konnte kaum etwas anderes herauskommen.
Jemand, der Fan/Follower eines Unternehmens oder einer Marke wird, tut das ja nicht aus heiterem Himmel, sondern weil er schon eine gewisse Affinität zum Unternehmen oder zur Marke hat. Selbstverständlich neigen diese Menschen eher zu einem Kauf oder einer Empfehlung.
Die Kausalität, die hier interpretiert wird (”…kaufen aufgrund der Präsenz…”) ist aber doch arg fragwürdig.