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Studie: Weihnachten wird gespart

Ebay-Infografik

Weihnachten soll spärlicher ausfallen

Zehn Prozent unter den Ausgaben des Vorjahres planen die Deutschen in diesem Jahr für Weihnachtsgeschenke ein, zeigt eine Studie von Ebay und TNS Infratest.

In diesem Jahr wollen die Deutschen für Weihnachtsgeschenke weniger ausgeben als noch im letzten Jahr. Die geplanten Ausgaben liegen mit durchschnittlich 242 Euro rund zehn Prozent unter dem Betrag, den sie durchschnittlich im letzten Jahr ausgegeben haben (268 Euro). Das ergab eine repräsentative Umfrage, die TNS Infratest im Auftrag des Online-Marktplatzes eBay durchgeführt hat. Die regionalen Unterschiede sind gravierend: Während die Berliner mit durchschnittlich 202 Euro mit Abstand am wenigsten Geld für
Weihnachtsgeschenke ausgeben, liegt das Weihnachtsbudget in Bayern mit 263 Euro im Durchschnitt fast 30 Prozent höher. 28,4 Prozent aller Deutschen planen, in diesem Jahr weniger Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben als im vergangenen Jahr. Mehrausgaben im Vergleich zum Vorjahr planen dagegen nur 11,6 Prozent. Der Anteil derjenigen, die ganz auf den Kauf von Weihnachtsgeschenken verzichten wollen, hat sich nahezu verdoppelt – er ist von 2,6 Prozent im Vorjahr auf 4,8 Prozent in
diesem Jahr gestiegen.

Die Gründe, warum in diesem Jahr weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgegeben wird, sind vielfältig. Am häufigsten wurde mit 39,6 Prozent genannt, dass weniger Geld zur Verfügung stünde. Auf Platz zwei steht mit 20,3 Prozent die allgemeine wirtschaftliche Lage: Da alles teurer werde, müsse auch bei den Geschenken gespart werden. Es folgen auf den Plätzen drei bis fünf: „Die Zahl der zu Beschenkenden ist zurückgegangen“, (16,6 Prozent), „Ich bin bei der wirtschaftlichen Lage vorsichtiger mit dem Geldausgaben“ (13,7 Prozent) und „Ich möchte einfach nicht mehr viel Geld für Geschenke ausgeben“ (10,4 Prozent). Fast die Hälfte der Deutschen (48,6 Prozent) kann sich auch vorstellen, etwas Gebrauchtes zu kaufen, um es als Weihnachtsgeschenk zu verschenken.


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