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Studie: Internet beeinflusst Modekauf

Screenshot von Esprit.de

Shops wie Esprit ziehen immer mehr Besucher an

Das Bestellen von Mode im Internet ist für ein Drittel aller Internetnutzer bereits Usus, zeigt eine aktuelle Studie von Yahoo.

Rund ein Drittel aller Kunden lassen sich durch das Internet in ihrer Entscheidung beim Kauf von Bekleidung beeinflussen. Das zeigt die neue Branchenstudie "Mode - Informationsprozess und Kaufverhalten im Web" von Yahoo Deutschland unter 1.508 Testpersonen aus dem Verbraucherpanel Meinungsplatz.de.

Dabei wird das Internet von modebewussten Nutzern überwiegend für Preisvergleiche und die gezielte Suche nach bestimmten Artikeln zu Rate gezogen - aber auch, um sich einen Überblick über aktuelle Trends zu verschaffen. Die Hälfte der Befragten verbringt aus diesen Gründen zwischen einer und fünf Stunden pro Monat im Netz. Bei ihrem Online-Modebummel besuchen 30 Prozent Händlerseiten, Shops und Auktionsseiten, 26 Prozent nutzen Suchmaschinen, und 20 Prozent suchen auf Preisvergleichsportalen nach Modeschnäppchen.

So stark das Preisbewusstsein bei den Befragten ausgeprägt ist, so gering scheint ihre Markenaffinität bei Modeartikeln in der Informationsphase zu sein: Rund drei Viertel gaben an, dass sie im Vorfeld einer Anschaffung noch keine Vorstellungen davon haben, von welcher konkreten Marke der Artikel sein soll, den sie kaufen möchten. Die Offenheit der Kunden gegenüber Marken und Produkten bietet Werbetreibenden die Chance, die Kaufentscheidung durch gezielte Online-Werbung in thematisch passenden Umfeldern für ihr Produkt zu beeinflussen.

Wenn es um den Kauf von Bekleidung und Modeartikeln geht, liegt der stationäre Handel wie die großen Bekleidungshäuser (21 Prozent), Geschäfte, die nur eine Marke führen (20 Prozent), und die Kauf- und Warenhäuser (18 Prozent) in der Gunst der Kunden noch vorne. Allerdings belegt der Online-Versandhandel für Mode schon den vierten Platz, denn 15 Prozent der Befragten gaben an, dort häufig einzukaufen. Am liebsten tun sie das beim Auktionshaus Ebay, wo 24 Prozent bereits einmal Bekleidung eingekauft haben, dicht gefolgt von den Online-Versandhäusern Quelle.de, Otto.de und Neckermann.de. Beliebte Ziele für den Einkaufsbummel im Netz sind auch die Internet-Shops der Modehersteller Esprit und H&M. Als Argumente für einen Einkauf im Internet sprechen in erster Linie die günstigen Preise, die Breite des Angebots, der bequeme Einkauf von Zuhause aus sowie die Lieferung der gekauften Ware nach Hause. Bei denjenigen, die Mode lieber im konventionellen Handel kaufen, war die fehlende Möglichkeit, die Artikel vorher anzuprobieren oder genau in Augenschein zu nehmen, der Hauptgrund, nicht im Internet einzukaufen.


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