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Reisebüros und das Web - Konkurrenz oder Unterstützung?

Bootsanleger

Für viele Reisebürokunden führt der Weg auf die Insel übers Internet (Foto: tga)

Reisebüros schöpfen die Potentiale nicht aus, die ihnen das Internet bietet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der FH Worms.

Die Mitarbeiter der Reisebüros stehen dem Internet ambivalent gegenüber. Knapp 90 Prozent von ihnen empfinden das Web als Unterstützung für den Verkauf. Trotzdem sehen fast 60 Prozent im Web eine Konkurrenz und Gefährdung für ihr Geschäft. Diese Scheu ist bei ihren Kunden nicht vorhanden: Von den rund 53 Millionen Surfern in Deutschland informieren sich 45 Prozent im Internet über ihre Reise. Somit stehen die Reisebüros vor der neuen Herausforderung, sich an die Weiterentwicklungen des Internets und an den Wissenstand ihrer Kunden anzupassen.

Die Studie rät deshalb den Reisebüros, das Internet besser in den Beratungsalltag zu integrieren. Durch den Ausbau der eigenen Website und durch aktives Nutzen der Communities könnten Reisebüros zu einer Art Gütesiegel im Internet werden.

Derzeit verfügen fast alle Reisebüros über eine eigene Homepage, von deren Qualität die Betreiber überzeugt sind. Allerdings empfehlen nur 21 Prozent sie häufig ihren eigenen Kunden. Nicht mal ein Drittel der Onlineauftritte wird professionell betreut. Auch bei einer aktiven Verwendung von Web-2-0 Inhalten sind die Reiseverkäufer bisher eher zurückhaltend. Kundenforen oder Blogs sind auf den Reisebüroseiten noch eher selten anzutreffen. Doch gerade über diese Tools tauschen sich die Reisenden am liebsten aus.

Für die Studie haben Simone Biederbeck und Michael Faber von der Fachhochschule Worms im Auftrag des Deutschen Reiseverbandes den Grad der Internetnutzung bei Reisebüros untersucht. Dazu wurden 1500 Mitarbeiter zu ihrer Einstellung zum Internet und seiner Einbindung in die tägliche Beratung befragt.


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Kommentare

Michael Faber am 24.11.2008

Reisebüro-Webanalyse 2008

Nähere Infos zu dem Projekt gibt es auch auf http://ExpiBlog.de

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