Händler rechnen mit Umsatzplus
Gefragt nach der Entwicklung ihrer Umsatzerlöse in den nächsten drei Monaten gehen 41 Prozent der Händler von einer Steigerung aus, 42 Prozent rechnen mit gleichbleibenden und nur 17 Prozent mit sinkenden Umsätzen. Etwas pessimistischer wird die Entwicklung der Gewinnmargen beurteilt: 14 Prozent der Händler rechnen mit steigenden, 54 Prozent mit stabilen und 32 Prozent mit sinkenden Margen.
Zwei Drittel der Händler (66 Prozent) haben nach eigenen Angaben ihre Umsatzziele in den vergangenen drei Monaten erreicht. 39 Prozent haben dies sogar ohne jegliche Schwierigkeiten geschafft. Nur 11 Prozent der Händler haben ihre Umsatzziele deutlich verfehlt.
Die Zuversicht drückt sich ebenso in den Umsatzzielen für 2010 aus. Mehr als die Hälfte der Onlinehändler (55 Prozent) hat sich für die nächsten zwölf Monate höhere Umsatzziele als im vergangenen Jahr gesetzt, nur 16 Prozent der Händler erwarten niedrigere Umsätze. Die Branche weiß um ihr Wachstumspotenzial. Dies schlägt sich deutlich in den Zielvorgaben nieder.
Die Händler sehen eine Reihe von Faktoren, die aus ihrer Sicht ein noch stärkeres Wachstum ihres Geschäfts beschränken. Am häufigsten genannt wird der intensive Wettbewerb (39 Prozent), die Verbrauchernachfrage (37 Prozent) sowie die Kosten für Material und Warenbeschaffung. Auch die Verfügbarkeit attraktiver Ware (28 Prozent), die Anforderungen durch rechtliche Rahmenbedingungen (25 Prozent) und die Unternehmensbesteuerung (21 Prozent) werden häufiger als wachstumshemmende Faktoren genannt.