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Googles Suche gewinnt - Chrome verliert

Googles Suche gewinnt - Chrome verliert

Mit seiner Suchmaschine ist der Webkonzern Google überaus erfolgreich. Im vierten Quartal konnte die Suche als einzige ihren Marktanteil vergrößern. Dem Webbrowser Chrome ist indes weniger Erfolg beschieden.

Gegen die Phalanx der Internet Explorer, Mozillas Firefox und Apples Safari sieht der Betrachter keinen Stich. Mozilla/Firefox konnte seinen Marktanteil um knapp drei Prozent ausbauen und liegt nun nur noch knapp mit 42,53 Prozent hinter allen Internet Explorer-Varianten, die zusammen auf 45,52 Prozent kommen. Davon nutzen gerade einmal 17,82 Prozent die neueste Version 8. Mit 18,49 Prozent ist der IE7 der am weitesten verbreitete Webbetrachter von Microsoft. Mehr als neun Prozent verwenden sogar noch ältere Versionen des Internet Explorers. Bleibt der Firefox auf seinem stetigen Wachstumskurs von zwei bis drei Prozent pro Quartal, dann wird er im laufenden Quartal der beliebteste Browser deutscher Nutzer.

Apples Safari erfreut sich einer langsam wachsenden Nutzerschar. Im vierten Quartal 2009 überschritt der Browser die Schwelle von fünf Prozent Marktanteil und rangiert aktuell bei 6,05 Prozent. Googles Chrome verliert im letzten Quartal des Vorjahrs sogar leicht an Usern (-0,17 Prozent) und liegt derzeit bei einem Anteil von 1,13 Prozent.

Bei den Suchmaschinen vertraut mit 88,38 Prozent das Gros der deutschen Nutzer auf die Dienste von Google. Mit einem Marktanteil von gut 2,5 Prozent folgt das Webportal T-Online. Microsofts neue Suche bing verliert ebenso wie Yahoo an Nutzern. Beide liegen gleichauf bei 1,15 Prozent.

Bei der Bildschirmauflösung scheint sich der Wandel hin zu Laptop-Formaten vollzogen zu haben: Erstmals liegt die laptoptypische Auflösung 1280x800 Pixel mit 24,11 Prozent vor der Desktopauflösung 1024x768 Bildpunkte, die einen Marktanteil von 23,79 Prozent erreicht. Andere Auflösungen wie 1680x1050 Pixel und 1440x900 Pixel erreichen Anteile von 6,76 und 8,44 Prozent. Weitere Formate von mobilen Endgeräten zu denen sowohl Smartphones ebenso gehören wie Netbooks finden sich bei 8,03 Prozent der Nutzer.

Überhaupt wird die mobile Nutzung der Webinhalte immer wichtiger, so dass Webtrekk plant, zum zweiten Quartal 2010 umfangreiche Daten dazu zu veröffentlichen. Eine erste Analyse für den Dezember 2009 hat ergeben, dass der Zugriff mobiler Endgeräte bei durchschnittlich 0,8 Prozent liegt.

Das Berliner Unternehmen Webtrekk hat für seine Untersuchung im 4. Quartal 2009 die Analysedaten aller deutschen Webtrekk-Kunden gemittelt, die zusammen monatlich mehr als 100 Millionen Besucher erreichen.


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