Mehr als 30 Millionen Onlineshopper
Die Fan-Gemeinde des Onlineeinkaufs vergrößerte sich in Deutschland im vergangenen Jahr um gut 1,1 Millionen auf nunmehr 32,5 Millionen Internetkäufer (2008: 31,4 Millionen). Diese orderten nicht nur Waren für 15,5 Milliarden Euro im Internet, sondern auch digitale Dienstleistungen wie Downloads oder Tickets. Auf 6,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,9 Milliarden Euro) addierten sich die im Web generierten Dienstleistungsumsätze und legten damit im Vorjahresvergleich um 5,2 Prozent zu.
Addiert man sie mit den Online-Warenumsätzen der Versender (15,5 Milliarden Euro), ergeben sich daraus die Gesamtausgaben der Deutschen im Internet von 21,7 Milliarden Euro im Jahr 2009. Das ist ein Anstieg von 12,4 Prozent und gleichzeitig ein neues Rekordhoch. 2008 lag das Gesamtvolumen noch bei rund 19,3 Milliarden Euro.
Der größte Teil der digitalen Dienstleistungsumsätze entfiel mit 44 Prozent auf den Bereich "Mobilität", unter den zum Beispiel Flugtickets, Bahnreisen oder Mietwagenverträge fallen. 27 Prozent sind bei den weiteren Reiseausgaben (Pauschalreisen und Übernachtungen) zu verorten. 11 Prozent Umsatz liegen im Bereich Ticketing, 9 Prozent gehen auf Entertainment-Ausgaben (zum Beispiel MP3-Dateien, Klingeltöne, Spiele) zurück. Ein Prozent kann dem Kauf von Computer-Software zugeschrieben werden.
Pro Kopf der Bevölkerung gaben die Deutschen im Jahr 2009 76 Euro (Vorjahr: 72 Euro) für digitale Dienstleistungen im Internet aus. 189 zusätzliche Euro (Vorjahr: 163 Euro) entfielen auf Warenkäufe im Web. Das macht 265 Euro (Vorjahr: 235 Euro) Internet-Ausgaben pro Einwohner insgesamt - Tendenz weiter steigend.