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E-Commerce legt um 16 Prozent zu

E-Commerce legt um 16 Prozent zu (Foto: istock/Tetra2000)

Erstmals in der Geschichte des Versand- und Onlinehandels erzielte die Branche im Jahr 2009 über mit 53,3 Prozent mehr als die Hälfte ihres Umsatzes über das Internet. Der Onlineumsatz mit Waren legte damit stärker als erwartet zu und wuchs um rund 16 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro.

Diese Zahlen des Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) basieren auf der repräsentativen Verbraucherstudie "Distanzhandel in Deutschland 2009", die das Forschungsinstitut TNS Infratest zum vierten Mal im Auftrag des bvh durchgeführt hat. Insgesamt wuchs der Versand- und OnlinehHandel in Deutschland im Jahr 2009 um 1,7 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 29,1 Milliarden Euro.

Das Internet ist nicht nur der umsatzträchtigste Bestellweg für die Versender, sondern auch der meist genutzte. Insgesamt orderten im Jahr 2009 61 Prozent (Vorjahr: 51 Prozent) aller Versandkunden ihre Wunschwaren über das Internet. Onlineshoppen ist in Deutschland längst nicht mehr nur eine Sache der jungen Leute: Bei den über 60-Jährigen stieg der Anteil der Onlinebesteller von 19 Prozent in 2008 auf 28 Prozent in 2009, bei den 50- bis 59-Jährigen kletterte er von 43 auf 58 Prozent.

Frauen greifen erstmals lieber zur Maus als zu Telefon oder Stift: Bestellten im Jahr 2008 noch 43 Prozent aller Frauen ihre Wunschartikel per Web, waren es 2009 schon 53 Prozent. Die Beliebtheit des Internets steigt also über Alters- und Geschlechtergrenzen hinweg.

Der gedruckte Katalog spielt trotz des Trends zum E-Commerce eine große Rolle: 67 Prozent aller Internetkunden informierten sich vor der Bestellung eines Produkts zunächst im Katalog des Versenders - selbst unter den 14- bis 29-Jährigen sind es 63 Prozent.

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