Deutsche sind nicht experimentierfreudig
15.09.2009 17:39 dah
Die Mehrheit der Onlineshopper in Deutschland kauft bevorzugt in Shops, in der sie schon einmal eingekauft hat. Die Zahl derer, die gerne mal einen neuen Anbieter ausprobieren nimmt hingegen deutlich ab, ergibt die "PayPal E-Commerce Studie 2009".
Gerade einmal 29,1 Prozent der Nutzer gaben an, auch neuen Shops eine Chance zu geben. Noch vor einem Jahr waren 46 Prozent der Nutzer neuen Shops gegenüber aufgeschlossen. Demgegenüber stehen 70,9 Prozent der deutschen Onliner, die vor allem in Shops einkaufen, in denen sie bereits Kunden sind.
Auch das oft beschworene Stöbern in Onlineshops ist der Studie zufolge nicht so verbreitet wie bislang angenommen. So suchen 60 Prozent der Onlinekäufer ganz gezielt nach Produkten. Am meisten wünschen sich Kunden einen komfortableren Bezahlvorgang, so die Studie. Knapp 30 Prozent brechen den Kaufvorgang vor dem Abschluss ab. Hauptgründe dafür sind Sicherheitsbedenken oder die Notwendigkeit zu viele persönliche Daten eingeben zu müssen.
Als besonders sichere Bezahlmethoden bewerten Internetkäufer die Überweisung nach Rechnungseingang, die Zahlung per PayPal und die Nachnahmezahlung.
Am häufigsten werden nach wie vor Bücher und Zeitschriften (75,3 Prozent) online geordert, gefolgt von Eintrittskarten (64,6 Prozent) und Mode (63,2 Prozent). Für die Studie wurden 1.012 deutsche Internetnutzer von EuPD Research im Auftrag von Paypal befragt. Die Ergebisse der Studie stehen bei Paypal zum Download bereit.
Experte am 16.09.2009
Datenschutz
Ich könnte mir vorstellen, daß dies auch am mit dem inzwischen vorsichtigen Umgang einiger Nutzer mit den Daten zusammenhängt. Nicht jeder möchte, daß seine Kundendaten bei X verschiedenen Anbietern lagern - solange er bei seinem Stammanbieter zufrieden ist.