Zwei Drittel gehen per Breitband online
Zugangswege
Erstmals nutzen mehr als zwei Drittel (66,9 Prozent) aller Onliner in Deutschland zu Hause einen Breitbandzugang. Gemessen an der Gesamtbevölkerung sind dies 46,2 Prozent und somit 3,6 Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr. Die Breitbandnutzung in Deutschland entwickelt sich damit weiterhin dynamisch und ist bei einer Steigerung des Onlineranteils um 4,0 Prozentpunkte der entscheidende Treiber des Internetwachstums in diesem Jahr.
DSL ist in Deutschland mit einem Anteil von 61,5 Prozent weiterhin die meistgenutzte Zugangsform beim Internetanschluss zu Hause. Erneut wächst der Anteil des Zugangskanals Breitbandkabel dynamisch. Mit einem Zuwachs von 1,5 Prozentpunkten hat sich der Zugang über das Kabelmodem inzwischen mit einem Anteil von 4,7 Prozent als feste Größe bei den Internetzugangsformen etabliert. Der mobile Internetzugang zu Hause legt ebenfalls zu, spielt aber mit 1,7 Prozent nach wie vor nur eine geringe Rolle als Hauptanschluss. Die schmalbandigen Zugangsformen ISDN und Analogmodem verlieren dagegen insgesamt weiter an Attraktivität und an Marktanteilen, liegen im Ranking aber mit 13,9 Prozent (ISDN) und 9,6 Prozent (Analogmodem) noch immer an den Positionen zwei und drei.
Methodensteckbrief (N)ONLINER Atlas 2009:
- Grundgesamtheit: Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahre mit Festnetz-Telefonanschluss im Haushalt; 67,026 Mio. Personen
- Stichprobe: Repräsentativ mit 30.702 Interviews
- Auswahl: Standardisiertes Zufallsverfahren (random last two digits) auf Basis des ADM-Telefonmastersample
- Erhebung: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) im Rahmen der TNS-Omnibusse in der Zeit vom 9. Februar bis 13. Mai 2009
- Definitionen: Onliner = Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung; Nutzungsplaner = Nichtnutzer mit der Absicht, innerhalb der nächsten 12 Monate das Internet zu nutzen; Offliner = Nichtnutzer ohne Nutzungsplanung