Wikileaks
Wikileaks veröffentlichte 2010 mehrere hunderttausend Dokumente im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg. Als Konsequenz der jüngsten Sicherheitslecks wurden nicht nur durch Behörden vor allem in den USA Verdächtige wegen Weitergabe der Geheimdokumente verhaftet, sondern auch der Druck auf Wikileaks erhöht. Unternehmen wie Amazon, Bank of America und Mastercard beendeten die Zusammenarbeit mit der Organisation.
Das Enthüllungsportal wurde 2006 gegründet und ist eine Nonprofit-Plattform, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, geheime Dokumente und Verschlusssachen von internationalen Regierungs- und Wirtschaftsorganisationen über das Internet publik zu machen. Während Unterstützer loben, dass Wikileaks die internationale Nachrichtenlage durch Veröffentlichung von klassifizierten Inhalten transparenter macht, bemängeln Kritiker, die Plattform kompromittiere durch ihre Enthüllungen die internationalen diplomatischen Beziehungen und bedrohe die Sicherheitslage ganzer Länder.
Wenn nicht bald neue Spenden eingehen, droht der Enthüllungsseite Wikileaks die Pleite. Nach eigenen Angaben hat die Plattform nur noch 100.000 Euro liquide Mittel, die in wenigen Monaten aufgebracht sein werden.
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Die Sydney Peace Foundation hat Julian Assange, den Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, mit der Goldmedaille ausgezeichnet - für seinen "außerordentlichen Mut im Streben nach den Menschenrechten".
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Der Kurznachrichtendienst Twitter muss die E-Mailadressen, Telefonnummern und IP-Adressen von Wikileaks-Sympathisanten an das US-Justizministerium herausgeben. Das hat ein Bundesgericht in den USA jetzt entschieden.
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Twitter ist von einem US-Gericht angewiesen worden, an das Justizministerium Dokumente weiterzureichen, die Wikileaks-Mitarbeiter betreffen. Der Mikroblogging-Dienst reagierte darauf, indem er die behördliche Anfrage öffentlich machte.
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Bevor Apple sie aus dem App Store entfernt hat, brachte die Anwendung von Wikileaks 5840 US-Dollar ein, von denen 4443 US-Dollar an das Enthüllungsportal gehen. Sprecher Julian Assange denkt in größeren Summen: Er möchte eine Million Pfund für seine Memoiren.
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Neues Futter für Verschwörungstheoretiker: Eine Anwendung, die Wikileaks-Inhalte auf dem iPhone zeigt, wurde aus dem App-Store genommen.
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Die Bank of America stellt den Zahlungsverkehr für Wikileaks-Konten ein. Handelt es sich dabei um eine Reaktion auf Julian Assanges Ankündigung, Dokumente einer "amerikanischen Großbank" zu veröffentlichen?
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Am Sonntagabend waren viele europäische Amazon-Seiten nicht erreichbar. Käufer in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien hatten für mehr als 30 Minuten keinen Zugriff auf den Marktplatz. Der Schaden für den Onlinehändler dürfte beachtlich sein, galt doch im Vorfeld der 12. Dezember 2010 als einer der stärksten Verkaufstage in diesem Jahr.
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Die Polizei hat in den Niederlanden einen 16-Jährigen festgenommen, der an den Hackerangriffen durch WikiLeaks-Anhänger auf die Webseiten von Visa und Mastercard beteiligt gewesen sein soll.
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Der US-Zahlungsdienstleister Paypal hatte in der Vergangenheit schon öfter Spendenkonten von Wikileaks beziehungsweise unterstützenden Verbänden gesperrt. Als Ursache wurde auf Verletzungen der Nutzungsbedingungen verwiesen. Jetzt hat das Unternehmen das Geld freigegeben, das Konto bleibt jedoch gesperrt.
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Hacker haben die Webseiten der Kreditkarteninstitute Mastercard und Visa angegriffen, nachdem diese alle Zahlungen an das Enthüllungsportal WikiLeaks eingestellt haben.
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Das Enthüllungsportal Wikileaks.org ist derzeit über seine Domainadresse nicht erreichbar. Ursache dafür ist, dass der Domainname-Systemanbieter EveryDNS seine Dienste für das Portal eingestellt hat. Als Begründung verweist das Unternehmen auf die zahlreichen Denial-of-Service-Attacken auf das Onlineportal in den vergangenen Tagen. Dabei soll eine Datenrate von mehr als 10 Gigabits pro Sekunde angefallen sein.
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Auf politischen Druck hin hat Amazon WikiLeaks von seinen Servern verbannt. Bisher nutzte das Enthüllungsportal den Hostingdienst des Onlinehändlers.
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