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SMM ist nichts für Praktikanten

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SMM ist nichts für Praktikanten

Twitternde Studenten sind keine Ideallösung

SMM ist nichts für Praktikanten Foto: fotolia.com/Franz-Pfluegl

Auch wenn große Unternehmensketten wie der Versandhändler Otto oder die Kinokette Cinemaxx ihre Twitter-Feed von Studenten befüllen lassen, so ist doch die Mehrheit der Teilnehmer an unserer Umfrage der Meinung, dass Social Media Marketing in professionelle Hände gehört.

Von den bislang mehr als 500 Usern, die bereits abgestimmt haben, sind 70 Prozent der Meinung, dass Social Media Marketing nicht von Praktikanten erledigt werden sollte. Lediglich ein knappes Drittel der Umfrageteilnehmer kann sich vorstellen, dass entsprechende Maßnahmen in den sozialen Medien von Hilfskräften ausgeführt werden sollte.

Studenten sind oftmals viel enger vertraut mit den populären sozialen Netzwerken und wissen um die spezifischen Gepflogenheiten, deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, sie für diesen Marketingkanal einzuspannen. Andererseits ist Social Media Marketing inzwischen weitaus mehr als ein Spiel- und Experimentierfeld. Kampagnen müssen professionell gesteuert werden, um sicher zu stellen, dass sie gerade bei der sensiblen Zielgruppe nicht aus dem Ruder laufen und dann womöglich einen anderen als den gewünschten Effekt auslösen.

"Wenn ein Unternehmen einen Praktikanten für die Betreuung seiner Social-Media-Kanäle einsetzt, zeigt es damit nur, dass es Social Media nicht verstanden hat", kommentiert Christian Egli, Strategic Consultant von Inpromo. "Wer mit den Spielregeln auf den Kanälen nicht vertraut ist und in kritischen Situationen fragwürdig reagiert, riskiert einen Imageschaden."

Sie wollen Ihre Meinung noch loswerden? Stimmen Sie ab!


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Kommentare

Björn BCN am 04.06.2010

Das neue PR gehört in die Führungsebene nicht in Praktikantenhände

Was da nach außen getragen wird ist das neue PR und Selbstbild des Unternehmens. Wer das in Praktikantenhände gibt kann auch gleich seine PR Abteilung gegen Billigkräfte austauschen.

abgesehen davon hier noch einmal ein schöner Literaturtipp zu dem Untrend der Praktikantenfirmen
http://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Praktikum

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