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Neun Gründe, warum Marken bei Twitter erfolglos sind

Zu persönlich oder zu offiziell? Zu langsam oder zu faul? Es gibt viele Gründe, warum Marken bei Twitter scheitern. Forrester-Analyst Jeremiah Owyang hat neun davon zusammengefasst.

In seinem Weblog "Web Strategy by Jeremiah" analysiert Forrester-Social-Media-Experte Jeremiah Owyang die Gründe dafür, dass manche Marken bei Twitter erfolglos zu kommunizieren versuchen.

1. Marken waren zu langsam

Bis die Marketing-Verantwortlichen großer Markenartikler bemerkt haben, dass Twitter zu einem interessanten Marketing-Kanal werden könnte, haben bereits andere den eigenen Firmennamen weggeschnappt und zwitschern jetzt unter @disney oder @marlboro.

2. Ruhende Domains

Viele der Marken, die wenigstens rechtzeitig ihren eigenen Firmennamen reserviert haben, wissen jetzt nicht, was sie damit machen sollen und lassen sämtliche Aktivitäten erst mal ruhen.

3.Tweeds sind nicht persönlich genug

Relevante Inhalte zu produzieren, die bei der Zielgruppe auf Gehör stoßen, ist eine große Schwierigkeit. In vielen Fällen ist der Account nicht mit einer bestimmten Person verknüpft und die Follower wissen nicht, ob sie jetzt einem Praktikanten zuhören oder dem Unternehmensvorstand.

Weiter zu: Tweeds sind zu persönlich

4. Tweets sind zu persönlich

Manchmal sind Tweets auch zu persönlich und berichten zu minutiös über den täglichen Alltag in einer Firma. Oder die vermeintlich intimen Informationen sind nur ein Fake: "Ich nehme gerade an einem Meeting teil, das über die großen Akquisitionen der kommenden Wochen diskutiert", wirkt nicht realistisch. Firmen machen also entweder den Fehler, dass sie Zuhörer zu sehr ausschließen oder zu sehr vereinnahmen.

5. Langweilige Markenkommunikation

Twitter ist nicht dazu da, langweilige Markenbotschaften à la: "Mit Produkt xy fühlen Sie sich besser" zu veröffentlichen.

6. Big Brother's watching you

Manche Marken glauben, wenn Sie sich als Fellower anderen anschließen, gewinnen sie selbst auch Publikum. Doch viele Twitter-Nutzer sind höchst alarmiert, wenn sie sich von Markenartiklern verfolgt fühlen.

Weiter zu: 7: Warum die Verknüpfung von Person und Firma nicht funktioniert

7. Verknüpfung von Person und Firma

Manche Twitter-Mitglieder verknüpfen persönliche und Business-Feeds und machen das schon in Mitgliedsnamen wie @OliverDELL deutlich. Probleme entstehen, wenn diese Personen die Firma wechseln - und sich somit auf Twitter eine neue Identität und eine neue Glaubwürdigkeit erarbeiten müssen.

8. Unklarer ROI

Den ROI von Twitter zu berechnen, ist eine schwierige Angelegenheit. Antworten findet nur, wer auch weiß, was der ROI von Mund-zu-Mund-Propaganda in der realen Welt ist. Hier Aufwand und Ertrag in Einklang zu bringen, ist für viele Unternehmen noch eine große Herausforderung.

9. Keine ausreichende Markforschung

Manche Marken folgen einem Trend, ohne im Vorfeld zu eruieren, ob ihre Zielgruppe über das neue Medium überhaupt zu erreichen ist. Die Folge: Sie twittern, aber keiner hört zu


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