Bewertung:
  • Currently 3/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Foma veröffentlicht Behavioural-Targeting-Manifest

Foma veröffentlicht Behavioural-Targeting-Manifest

Die im Fachforum Online-Mediaagenturen (FOMA) organisierten Mediaagenturen plädieren für einen verantwortungsvollen und transparenten Umgang mit Behavioral Advertising. Darunter wird Werbung verstanden, die aufgrund des Surfverhaltens der User ausgesteuert wird.

"Der Internet-Nutzer soll die Wahlfreiheit hinsichtlich des Einsatzes von Online Behavioral Advertising haben", heißt es in dem Online Behavioral Advertising Manifest. Die Agenturen sprechen sich zudem gegen Monopole aus. "Jedem Marktpartner - gleich ob Werbungtreibender, Vermarkter, Agentur, Medium, Behavioral Advertising-Spezialist oder Webseiten-Betreiber - muss es möglich sein, Daten im Rahmen des Online Behavioral Advertising zu erheben und diese alleine oder in Kombination mit Daten weiterer Marktteilnehmer für das Steuern von Kommunikationsmaßnahmen zu verwenden", sagt Foma-Sprecher Uli Kramer.

Grundsätzliche Voraussetzung sei natürlich, dass das Erheben und Verwenden von Profildaten im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen erfolgt. "Online Behavioral Advertising basiert auf Zielgruppen, nicht auf Zielpersonen", erklärt Julian Simons, Leiter der Arbeitsgruppe Online Behavioral Advertising. Durch eine dezentrale Datenerfassung bestehe keine Gefahr einer zentralen Überwachung.

Heiko Genzlinger, Commercial Director von Yahoo Deutschland, hält die Initiative für eine gute Idee. "Wir sind der Überzeugung, dass der gesamte Online-Markt hier zusammenarbeiten muss, um dafür zu sorgen, dass Nutzer nicht ständig von vermeintlichen Experten in den Medien verunsichert werden und die Vorteile von interessenbasierter und somit relevanter Werbung klar erkennen - denn die Werbung sorgt ja dafür, dass die wertvollen und hochwertigen Inhalte für die Nutzer kostenlos bleiben"

Unter Online Behavioral Advertising versteht die Foma den Prozess des Erhebens und Sammelns von Informationen bestimmter Computer oder Endgeräte (zum Beispiel via Cookies), um über einen bestimmten Zeitraum und auf ausgewählten Webseiten das Surfverhalten anonymisierter Nutzer im Netz betrachten zu können. Dabei wird eine Vielzahl von Profilen zu Zielgruppen mit dem Ziel zusammengefasst, Internetwerbung auszuliefern, die zum Nutzungsverhalten und damit vermuteterweise zu den Interessen der jeweiligen Nutzergruppe passt.


Anzeige




Kommentare via facebook (beta)Was ist das?

TOP-THEMEN

Zanox

Justus folgt auf Tweraser

Philipp Justus tritt als Managing Director bei Google die Nachfolge von Stefan Tweraser an. mehr
Coca Cola

Marken auf Facebook

INTERNET WORLD Business hat eine Reihe besonders witziger Facebook-Posts zusammengestellt. mehr
iStockphoto/Taphouse Studios

Die Fail-Galerie

Die schlechtesten Profi-Videos des vergangenen Jahres wurden für den "Silbernen Sellerie" nominiert. mehr

Newsletter

Zweimal täglich das Neueste aus Online-Marketing, E-Commerce, Online-Recht und Technik sowie topaktuelle Personalien. Jetzt kostenlos bestellen!



Umfrage

Für den Deutschen Webvideopreis 2013 wurden sechs Profi-Videos in der Kategorie "Fail" nominiert. Welches Werbe-Video hat Ihrer Meinung nach den "Silbernen Sellerie" verdient?

Welches Video sollte den Deutschen Webvideopreis bekommen?

Top 10 Artikel

Ausgabe 10 2013

Internet World Business

Ausgabe 10/2013

HbbTV: Top oder Flop?

Sevenone Media hat die Nutzer des interaktiven Fernsehens direkt auf dem Screen befragt weiterlesen
Fotolia.com/momius

Was ist was in der Wolke?

Public Cloud, Private Cloud, Hybrid Cloud: Thomas Wittbecker erklärt, was dahinter steckt. mehr
Fotolia.de/Adam Radosavljevic

Facebook ist mobil - und Sie?

Jasper Krog und Christian Rottmann erklären, was einen guten mobilen Facebook-Auftritt ausmacht. mehr
Fotolia.de/mypic4u

Anleitung zum Unglücklichsein

Gerald Hensel erklärt, welche Fehler Marken und Agenturen häufig beim Marketing auf Facebook machen. mehr