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Teil 2: Virales Marketing für jüngere Zielgruppen

Mit welchen Dienstleistern arbeiten Sie im Bereich Mediaplanung zusammen?

Sixt: Das machen wir inhouse in unserer Onlineabteilung.

Die Planung übernehmen Sie auch selbst?

Sixt: Ja. Wir buchen aber nicht blind Reichweite. Wir bedienen uns der Technik und haben ein ausgezeichnetes Post-View-Tracking. Das heißt aber keinesfalls, dass wir lediglich die Adserver benutzen und auf die CPOs schauen. Wie erwähnt: Gerade im Branding-Bereich geht es um Aufmerksamkeit.

Apropos Technik: Nutzen Sie Targeting und Marktplätze?

Sixt: Beides. Und beides mit Begeisterung.

Social Networks, Blogs, virales Marketing - Web 2.0 hat das Internet erobert. Ihre Meinung dazu?

Sixt: Das ist ein wichtiger Bereich, der neue Möglichkeiten eröffnet - wenn man sie richtig nutzt. Dort wird der Kunde greifbar, wir können in Interaktion treten. Wie viele andere experimentieren wir, sammeln Erfahrungen und leiten daraus auch klare Strategien für den Kundendialog ab.

Wo sind Sie aktiv?

Sixt: Wir haben zum Beispiel unseren Unternehmensblog Sixtblog.de, den wir als Newskanal nutzen und der von unseren Mitarbeitern bestückt wird. Das gilt genauso für den SIXTI Car Club. Darüber hinaus unterhalten wir mehrere Twitter-Accounts. Dort kommunizieren wir unternehmensrelevante Informationen, etwa Nachrichten oder Angebote. Auf Facebook sind wir ebenfalls vertreten.

Stichwort „virales Marketing". Das müsste doch ihr Wohnzimmer sein!?

Sixt: Hier haben wir auch schon viel gemacht - mit unterschiedlichem Erfolg. Regelrecht eingeschlagen hat beispielsweise die Kampagne mit dem Schlagersänger Matthias Reim, der seine Insolvenz mit dem Lied „Verdammt, ich hab' nix, ich miet' bei Sixt" persiflierte. Unsere aktuelle Kampagne lautet „Sixt schießt die Wolken weg": Wir haben zu Beginn der Cabrio-Saison die regenreichste Stadt Deutschlands gesucht. Das ist laut einer EU-Studie Halle an der Saale. Wir haben dann eine fiktive Dokumentation gedreht, derzufolge ein ehemaliger NVA-Pilot in seiner MIG die Wolken mit Silberjodid wegschießt. Der Clip kam im Internet bestens an, und sogar die „Bild"-Zeitung hat berichtet.

Gut und schön. Aber treffen Sie dort auch Ihre Zielgruppe?

Sixt: Instrumente wie virales Marketing sind relevant für jüngere Zielgruppen. Dort erweitern wir also gezielt unseren Kundenstamm. Doch die Kernzielgruppe unseres Konzerns sind nach wie vor Geschäfts- und Firmenreisende sowie besser verdienende Männer.

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