studiVZ unbeliebtestes Start-up - DaWanda an der Spitze
23.03.2009 11:26 tga
So sieht die Website des beliebtesten Start-ups aus
ethority hat die Onlinegespräche über die deutschen Startups analysiert: Am schlechtesten schnitt dabei das soziale Netzwerk studiVZ ab, am besten der Geschenkemarktplatz DaWanda.
"Das Abschneiden von Dawanda zeigt eindrucksvoll, was für ein Effekt eine starke Fan-Community haben kann", kommentiert David Nelles von ethority die Ergebnisse. "Gerade im Fall Dawanda gibt es eine große Anzahl von Markenevangelisten, welche ein positives Meinungsbild über das junge Social-Commerce-Unternehmen aus Berlin befördern." Auf Platz zwei der beliebtesten Start-ups liegt Spreadshirt, gefolgt von sevenload, MyVideo und LastFM. Für den Imagewert hat ethority das Verhältnis aus positiven zu negativen Nennungen ermittelt.
Hier die Übersicht:
Sortiert man die jungen Unternehmen nach ihrem Buzz-Faktor, also nach der Häufigkeit ihrer Nennung, ergibt sich ein anderes Bild: Über studiVZ wird am häufigsten gesprochen, auf Position zwei liegt Xing, auf drei Yigg. Image-Gewinner DaWanda erreichte den zehnten Platz.
Der ethority Startup Monitor 2009 I untersuchte im Zeitraum von Februar bis März 2009 rund 50.000 Meinungsäußerungen von Usern zu deutschen Start-ups in deutschsprachigen Weblogs und Foren. Für diese Buzz-Analyse wurden authentische Nutzeräußerungen zu rund 450 deutschen Startups klassifiziert. Dabei wurde zum einen die bloße Quantität der Nennungen der untersuchten Unternehmen in Social Media erfasst, zum anderen das Image der Unternehmen anhand einer automatisierten qualitativen semantischen Analyse der Usermeinungen ermittelt. Der erhobene Imagewert drückt hier das Verhältnis zwischen positiven und negativen Nennungen in Bezug auf den ermittelten Gesamtbuzz aus.
David Nelles am 31.03.2009
ethority Buzz Analyse
@gojoni:
die gridmaster - Technologie war nur der erste Schritt dieser Studie. ethority setzt nach jeder automatischen Vollerhebung von Meinungsäußerungen von Usern in den nutzergenerierten Kanälen ein Team von Marktforschern an die erhobenen Datensätze. Dieses Research Team codiert die automatisch erhobenen Daten schließlich nach, um eine höchstmögliche Klassifizierungsgenauigkeit zu erreichen. Die technische Erhebung der Daten ist also nur die erste Stufe unsere Methodik, ohne das menschliche Auge und Verstand wäre eine solche Buzzanalyse sehr ungenau.
Mit den besten Grüssen aus HH
David Nelles (ethority)
gojoni am 25.03.2009
die frage ist halt...
wie ein beitrag automatisiert als negativer oder positiver bewertet werden kann.
mir fehlen hier auch noch die neutralen nennungen bzw. auf jeden fall auch noch die art und weise der klassifizierungen. die menschliche sprache kann man eine maschine eben nicht sauber bewerten... ethority wohl dann auch nicht...
ist wohl eher eine masche um den buzz um die eigene firma hochzutreiben!