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eBays VoIP-Dienst Skype soll an die Börse

eBays VoIP-Dienst Skype soll an die Börse

eBay-Chef John Donahoe verkündete gestern abend nach Börsenschluss seine Absicht, das Tochterunternehmen Skype bis Mitte 2010 an die Börse zu bringen und wischt damit die Gerüchte um einen Verkauf vorerst vom Tisch.

Einen Tag nach dem sich eBay von dem Empfehlungsportal StumbleUpon getrennt hat, gibt das Onlineauktionshaus seine Pläne für das Tochterunternehmen Skype bekannt. Bis Mitte nächsten Jahres soll Skype als eigenes Unternehmen an die Börse gebracht werden. eBay bleibt damit vorerst zu einem großen Teil an dem Chat- und VoIP-Anbieter beteiligt, wird sich aber langfristig von allen Anteilen trennen.

eBay will sich mit diesem Schritt wieder stärker auf seine Kernbereiche den Onlinehandel und über Paypal auf die Finanzdienstleistung konzentrieren. Ursprünglich wollten die Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Fries das Unternehmen mit der Unterstützung von Investoren zurückkaufen. eBay hatte Skype im Jahr 2005 für rund 2,6 Milliarden US-Dollar gekauft, konnte aber den Dienst nie wirklich in das eigene Portfolio integrieren. Skype erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 551 Millionen Dollar.


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