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Web.de will erste Anlaufstelle im Web werden

Jan Oetjen

Web.de-Chef Jan Oetjen setzt auf Service-Bündel

Web.de-Chef Jan Oetjen besinnt sich auf die ursprüngliche Existenzbestimmung eines Online-Portals: Eingangspforte ins Web zu sein.

Schon die aktuelle Werbekampagne von Web.de zeigt: Das Unternehmen kehrt zu seinen Wurzeln zurück und will wieder das sein, was Online-Portale zu Beginn der Internet-Ära alle sein wollten: "ein Tor zum Internet". Die Strategie von Jan Oetjen kommt nicht ganz zufällig. Wie FAZ-Netzökonom Holger Schmidt berichtet, mussten Web.de und das Schwesterunternehmen GMX in den aktuellen "Internet Facts" erstmals Reichweitenrückgänge hinnehmen, weil junge Internet-Nutzer sich untereinander inzwischen lieber in Communities austauschen als per E-Mail. Auf diesen Trend reagiert Oetjen, indem er ganz einfach unter Web.de alle Social Communities bündeln will: Statt sich nacheinander bei StudiVZ, Xing oder Facebook einzuloggen, um neue Nachrichten abzurufen, sollen die Nutzer künftig alle Netzwerke und E-Mail-Dienste auf einer Seite zusammenführen.

Die erste Anwendung, die diese neue Strategie unterstützt, ist der Web.de-Multi-Messenger. Weitere Angebote sollen folgen. Doch auch die E-Mail sieht Oetjen nicht ganz als verloren an. Spätestens wenn die Nutzer älter werden, werden sie wieder auf das etablierte Kommunikationssystem im Web zurückgreifen, ist er sicher.


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Kommentare

Monika am 18.02.2009

yepp... so ist das wenn größenwahn auf totale selbstüberschätzung trifft...

O ja auf das was Jan Oetjen sagt würde ich hören.... er hat schon in der Touristikbranche bewiesen was er kann.... und zwar reden..... :-) lange .... viel und nutzlos...
Na ja die Zukunft wird es zeigen.
Das was Google schon längst anbietet will Jan Oetjen erst schaffen... viel Glück ...
Die Zukunft wird es zeigen...
Ich gebe ihm 6- 12 Monate und dann sehen wir ihn ganz wo anders ....
Neue Firma aber die gleiche Show..
erneut mit einer Studie.... und viel bla bla....

Thomas am 18.02.2009

erste Anlaufstelle.... im internet.... hmm... das klingt nach Oetjen

also WEB.de als erste Anlaufstelle im Internet" das klingt wirklich nach Oetjen. Der hat schon bei lastminute.com erzählt dass er Expedia schlagen wird.... um dann nach paar Wochen klanglos auszuscheiden.... Jetzt zieht er bei Web.de die gleiche Show ab.... der gute... :-)
wenn es ein mal geklappt hat....

Daniel am 27.10.2008

...und ich will mit meiner Webseite in die Alexa-Top10

Was Web.de nicht alles so will!? Versuchen die denn nicht seit Jahren schon in die WWW-Elite vorzudringen...
Der Freemailer ist nett, aber mit dem Speicher keine Chance! Gut, wenn die Computerbild ein Howto (sprich: Hautuu) zur Nutzung abdruckt, kommen sicherlich ein paar Leutchen hinzu.

Mich stört hier am meisten die Werbung! Nicht mal so sehr die offensichtilichen Banner, sondern das versteckte Linkspektakel im Content. Einfach alles zu übertrieben aus meiner Sicht...
Über die Such-Engine mach' ich mich gar nicht erst lustig und das allgemeine Niveau erinnert mich an eine Mischung aus RTL2 und 9Live. Aber vielleicht ist auch genau das die Zielgruppe.

Ines Brandt am 27.10.2008

Web.de

Geht mir genauso mit dem "4 Wochen kostenlos Testen der Speichererweiterung".
Mit dem Klick auf den Button 50 MB wird dem Nutzer widerrechtlich ein Vertrag untergeschoben. Fristgerechtes Mitteilen des Nichtwollens, sowohl
schriftlich als auch per eMail, wurden mehrfach irgnoriert.
Ein Wechsel zur Konkurenz wird mit dieser Strategie fast "erbettelt".

Marc Walter am 27.10.2008

Web.de

Vielleicht sollte Web.de es mal mit einem konkurrenzfähigen Freemail Angebot versuchen. 12 MB sind einfach lächerlich. Da geht man doch lieber zu yahoo oder google.

Michael Völler am 27.10.2008

Web.de

Nun wenn Web.de Nr. 1 werden möchte, sollten Sie aber Altkunden nicht ständig mit Ihren Lockvogelangeboten und dann der Weigerung die Kündigung der Probepakete entgegenzunehmen oder Ihre Kündigungsfax-Nr. nicht vom Syteminternen Fax-Programm erreichbar zu machen ständig auf die Nerven zu gehen, also mich haben die los.

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