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Telekom steigert mobile Datenumsätze um 54 Prozent

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Telekom steigert mobile Datenumsätze um 54 Prozent

Stabile Umsätze in Deutschland

Telekom steigert mobile Datenumsätze um 54 Prozent

Im Deutschlandgeschäft verzeichnet die Deutsche Telekom im ersten Halbjahr 2010 einen Konzernüberschuss in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Die mobilen Datenumsätze stiegen im zweiten Quartal 2010 um knapp 54 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal.

Insgesamt erwirtschaftete die Telekom in den Monaten April bis Juni 2010 im deutschen Mobilfunkgeschäft einen Gesamtumsatz von 2,1 Milliarden Euro und damit 5,5 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2009. Allerdings verringerte sich die Zahl der deutschen Mobilfunkkunden stark. Waren es Ende 2009 noch 39,2 Millionen Kunden, so sind es am Ende des ersten Halbjahres 2010 nur noch 37 Millionen. Ursächlich für diesen deutlichen Rückgang ist die Ausbuchung von 2,5 Millionen inaktiven Prepaid-Kundenkarten.

Positiv entwickelte sich auch das Geschäft von T-Mobile USA. Dort konnte die Zahl der Vertragskunden deutlich gesteigert werden. Der Konzern betreut in den USA Ende des ersten Halbjahres 2010 33,6 Millionen Kunden. Ein Jahr zuvor waren es 33,5 Millionen. Vor allem 3G-Smartphones zeigten sich dabei als Gewinnbringer. Ende Juni 2010 hatte T-Mobile USA 6,5 Millionen Geräte im US-Netz. Ende des ersten Quartals waren es dagegen 5,2 Millionen. Im Durchschnitt verursachte jeder US-Kunde im zweiten Quartal 2010 einen Datenumsatz in Höhe von 11,60 US-Dollar und damit rund 18 Prozent mehr als im gleichen Quartal 2009.

Im Breitbandmarkt hat die Deutsche Telekom einen Marktanteil von 46 Prozent, wobei der Anteil der Neukunden sogar bei 52 Prozent liegt. Während der Umsatz im ersten Quartal noch deutlich zurückging, konnte dieser Rückgang im zweiten Quartal verringert werden. Der Umsatz im zweiten Quartal beläuft sich auf 6,2 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) liegt bei 9,9 Milliarden Euro.

Das Geschäft der Konzerntochter T-Systems entwickelte sich im ersten Halbjahr gut. Der Gesamtumsatz in diesem Bereich erhöhte sich im zweiten Quartal um knapp drei Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Dabei stiegen externe und internationale Umsätze mit 7,2 beziehungsweise 7,9 Prozent überproportional.


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