4. Work-Life-Balance kommt
Agenturen konkurrieren mit Konzernen. Bessere Gehälter können sie aufgrund eigener Kostenstrukturen nicht bieten. Aber mehr Work-Life-Balance. Einige Agenturen sind, wie es Dwight Cribb ausdrückte, Durchlauferhitzer. Doch nach den ersten Berufsjahren – vor allem in der Familienphase – sehnen sich viele Mitarbeiter nach mehr Ruhe. Agenturen sind jedoch laut Hochschulprofessor Hansjörg Zimmermann "oft zu borniert für differenzierte Arbeitszeiten". Seine Position: Zwar sei mit flexiblen Arbeitszeiten ein höherer Organisationsaufwand verbunden, etwa um Termine zu koordinieren. Am Ende profitierten jedoch beide Seiten: 25- oder 32-Stunden-Wochen lohnen sich für Arbeitgeber, weil Mitarbeiter effizienter arbeiten.