"Privatsphäre ist passé!"
11.01.2010 09:30 skr
In einer Welt mit Blogs, Kurznachrichtendiensten und Netzwerken ist das Teilen von persönlichen Daten normal geworden. Der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg glaubt daher, dass Nutzer Privatsphäre nicht mehr brauchen.
Der Kommentar von Zuckerberg fiel im Rahmen einer Preisverleihung, berichtet cnet. Zuckerberg merkte dabei an, die sozialen Normen haben sich geändert und "die Nutzer fühlen sich heute nicht nur damit wohl, mehr und mehr unterschiedliche Informationen mitzuteilen, sondern dieses auch offener und einem größeren Personenkreis zu tun."
Dieser Äußerung stehen die Veränderungen bei Facebook entgegen: Erst vor wenigen Wochen hatte Facebook die Kontrolle der Privatsphäre für seine Nutzer geändert. Die Userinhalte können individuell für verschiedene Nutzerkategorien eingestellt und zugänglich gemacht werden.
franz wanner am 12.01.2010
"Privatsphäre ist passé!"
nun ja, dann schließt sich der Kreis und Privatsphäre erweist sich als nur vorübergehende kulturelle soziale Errungenschaft. Ameisen und Bienen kennen die auch nicht. Da schließt sich die wirklich interessante Frage an, was denn "Privatsphäre" überhaupt ist und in welchem Verhältnis sie zu Sozialität und Individualität steht.
Ist der effektive "Schwarm" eigentlich sozial oder genetisch codiert?