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Neuer Gehaltsspiegel für die Digital-Branche veröffentlicht

Für 'n Appel und'n Ei müssen Web-Profis nicht mehr arbeiten
(Foto: Photocase.de/TimToppik)

Internet-Agenturen in der ganzen Welt rechnen damit, dass die Gehälter im kommenden Jahr kräftig steigen werden, zeigt der aktuelle Gehaltsspiegel der Bostoner Internet-Agentur Aquent.

Wer verdient wieviel in der Internet-Branche? Die Bostoner Werbeagentur Aquent Orange ersetzt mit ihrem jährlich veröffentlichten Gehaltsspiegel seit diesem Jahr die traditionellen Gehaltsspiegel des BVDW. Das Unternehmen erhebt weltweit Gehaltsdaten - seit 2004 auch für Deutschland. Demzufolge zahlen deutsche Agenturen ihren Mitarbeitern schon heute bessere Gehälter als in anderen Ländern. So verdient ein deutscher Webdesigner ein Jahresgehalt von 30.000 bis 40.000 Euro, in den Niederlanden liegt die Spanne zwischen 28.000 und 40.000 Euro, in Spanien zwischen 19.000 und 30.000 Euro. Ein Redakteur bekommt laut Aquent zwischen 45.000 und 47.500 Euro.

Deutschen Branchenkennern erscheinen die Aquent-Werte jedoch etwas zu hoch gegriffen. "Ich habe mit der Studie meine Forderung nach Gehaltserhöhung untermalt", sagt eine Online-Redakteurin. Der Chef winkte jedoch ab. Mit einem entwaffnenden Argument: 40.000 Euro brutto würden nicht mal Projektleiter bekommen. Und wenn sie mehr Geld wolle, solle sie doch einfach öfter den Job wechseln.

Gehälter in der Digitalbranche

Beruf Jahresgehalt im Schnitt
Media Director 71.500 Euro
Senior Media Manager 61.500 Euro
Media Manager 55.000 Euro
Media Planner 50.000 Euro
Programme Planner 50.900 Euro
Producer 47.550 Euro
Cutter 44.850 Euro
Editor 45.000 Euro
Web Art Director 50.000 Euro
Webdesigner 36.000 Euro
Information Architect 50.000 Euro
Senior Web Developer 52.250 Euro
Senior Copywriter 55.000 Euro
Copywriter 50.000 Euro
Junior Copywriter 37.000 Euro

Quelle: Aquent

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