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MySpace streicht 420 Stellen

MySpace streicht 420 Stellen

Der neue MySpace-Chef Owen van Natta, der das Ruder erst im April übernommen hat, will rund 30 Prozent der Belegschaft einsparen. Damit fielen in den USA 420 Arbeitsplätze weg. Mit den verbleibenden 1.000 Mitarbeitern soll das Unternehmen effizienter und innovationsfreudiger werden.

Erste Gerüchte über die nun bestätigten Einsparungen wurden in der vergangenen Woche laut, als der Mutterkonzern Fox Interactive Media ankündigte, seine Digitalsparte umstrukturieren zu wollen. MySpace sei für die gegenwärtige Wettbewerbssituation personell zu groß aufgestellt, erklärt Owen von Natta in einem Memo an die Mitarbeiter. Das habe die Innovationskraft in der Vergangenheit deutlich geschmälert.

Hinzu kommt, dass das zu Fox Interactive gehörende Social Network MySpace mittlerweile vom Konkurrenten facebook überrundet worden ist. Außerdem fehlt MySpace, wie allen Social Networks, gegenwärtig noch ein aussichtsreiches Monetarisierungsmodell.

Inwiefern die Kürzungen auch die europäischen Niederlassungen betreffen wird, ist noch nicht absehbar. Zuletzt wurde im Oktober 2008 die MySpace-Niederlassung in Amsterdam mit der in Berlin zusammengelegt. Detailierte Informationen zu der Umstrukturierung will MySpace in den kommenden Wochen herausgeben.


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