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Jahresergebnis 2009 des Axel Springer Verlags

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Jahresergebnis 2009 des Axel Springer Verlags

Internetgeschäft gleicht Rückgang bei Print aus

Internetgeschäft gleicht Rückgang bei Print aus

Die digitalen Medien stellten mit einem kräftigen Wachstum der Erlöse und einer Verdopplung des Ergebnisses ihre Bedeutung für den Axel Springer Verlag unter Beweis - sie trugen 2009 einen Anteil von 21 Prozent zu den Gesamterlösen bei. Im Vorjahr waren es 18,8 Prozent gewesen.

Bei den Werbeerlösen bauten die digitalen Medien mit einem Zuwachs um 24,1 Prozent ihren Anteil an den gesamten Werbeerlösen des Konzerns sogar auf auf 29,6 Prozent aus und konnten damit den Rückgang im Printbereich teilweise ausgleichen.

Die Online-Rubrikenmärkte wie Immonet und Idealo sowie Vermarkter wie Zanox steigerten ihren Umsatz besonders stark. Insgesamt legte der Umsatz des Segments um 24,4 Prozent auf 470,4 Millionen Euro (Vorjahr.: 378,2 Millionen Euro) zu. Das teilte das Unternehmen in seinem Geschäftsbericht für 2009 mit.

Bereinigt um Konsolidierungseffekte aus den Akquisitionen von Stepstone ASA und Digital Window in 2009 und gamigo in 2008 nahmen die Erlöse um 9,1 Prozent zu. Die Pro-forma-Erlöse der Digitalen Medien lagen bei 569,0 MillionenEuro und erhöhten ihren Anteil an den Pro-forma-Gesamterlösen von 18,8 Prozent auf 21,0 Prozent. Das Segment erreichte mit einem Anstieg des EBITDA von 20,9 Millionen Euro auf 43,2 Millionen Euro eine Ergebnisverdopplung.

Insgesamt erwirtschaftete Axel Springer im Geschäftsjahr 2009 einen Konzernumsatz von 2.611,6 Millionen Euro (Vorjahrj.: 2.728,5 Millionen Euro). Die entspricht einem Rückgang von 4,3 Prozent. Belastet wurde die Umsatzentwicklung durch die tiefe Rezession in den meisten Absatzmärkten des Konzerns, die sich vor allem in einem massiven Einbruch der Werbekonjunktur, aber auch in einer Zurückhaltung der Konsumenten in den Vertriebsmärkten niederschlug.

Axel Springer setzt online vermehrt auf Bezahlinhalte: Nach den kostenpflichtigen Apps für das iPhone will Axel Springer auch ein Paid-Content-Modell für seine mobilen Internetportale starten.


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