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Google kommt den Verlegern entgegen

Google kommt den Verlegern entgegen

Google ändert seine First-Click-Free-Regelung, nach der der erste Klick auf ein kostenpflichtiges Angebot ohne Registrierung erlaubt sein muss. Damit ermöglicht der Internetkonzern den Verlagen, mit Bezahlinhalten leichter Geld zu verdienen und dennoch in der Suche gefunden zu werden.

Bislang war es Usern möglich, über Google News gratis auf kostenpflichtige Inhalte wie die des Wall Street Journals zuzugreifen. Nach der neuen Regelung können die Verlage die Zahl der Artikel, die auf diesem Weg den Usern voll zugänglich sind, auf fünf am Tag begrenzen. "Dieser Ansatz schützt den Durchschnittsuser vor Cloaking, und ermöglicht dennoch den Verlagen, neue Abonnenten zu gewinnen", teilt Google in seinem Blog mit. Bei Cloaking wird dem Webcrawler der Suchmaschinen unter der gleichen URL eine andere Seite präsentiert als dem Besucher, die Technik dient zur Indexierung und der Verbesserung des Rankings.

Mit der Änderung in Google News will das Unternehmen die Kritik der Verleger entkräften, Paid Content faktisch zu verhindern. Rupert Murdoch, dem das Wall Street Journal gehört, überlegt bereits, Google nicht mehr auf seine Zeitungsinhalte verweisen zu lassen. Er verhandelt derzeit mit Microsoft über eine exklusive Zusammenarbeit mit bing, bei der Einnahmen aus der Suchwortvermarktung geteilt werden sollen.


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