Gehälter in der Online-Branche: Frauen verdienen weniger als Männer
22.09.2008 10:49 Daniela Patrzek
Experteer-Chef Christian Göttsch plädiert für mehr Transparenz bei Gehältern
Wer in der Online-Branche gut verdienen will, sollte männlich sein und eher im Vertrieb als im Marketing arbeiten, zeigt eine aktuelle Studie.
Vertriebsmitarbeiter in der Online-Branche verdienen dank erfolgsabhängigen Provisionen im Schnitt 16 Prozent mehr als ihre Kollegen im Marketing. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Gehälter in der Online-Branche, die der Karrieredienst Experteer durchführte. Signifikante Unterschiede zeigen sich auch je nach Karrierelevel: So kann ein Vertriebsmitarbeiter beim Sprung von der Fachkraft zum Projektleiter mit 29 Prozent den größten Gehaltsschritt vollziehen. Auch im Marketing steht beim Aufstieg von der Fachkraft zum Projektleiter am Monatsende durchschnittlich 25 Prozent mehr Gehalt auf dem Lohnzettel.
Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern
Dabei verdienen auch in der Online-Branche Frauen im Durchschnitt weniger als ihre männlichen Kollegen. So erhalten sie im Online-Marketing für den gleichen Job im Schnitt sechs Prozent weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen, im Online-Vertrieb sind es sogar 13 Prozent. Generell kann man sagen: Je höher das Karrierelevel, desto größer werden die Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau – insbesondere im Online-Vertrieb. Die größte Differenz zwischen Mann und Frau findet man – egal ob im Vertrieb oder im Marketing – beim Karrierelevel Bereichsleiter beziehungsweise Senior Manager: In der Spitze erhalten Frauen dort 32 Prozent weniger Gehalt als Männer.
Ichselbst am 25.09.2008
;-D
;-D
Aaach, Ihr Lieben.
Nochmal: Das Frauenministerium hat längst selbst zugegeben, dass die Aussage nicht stimmt.
Wer mehr leistet soll auch mehr verdienen. Leistet eine Frau mehr, soll sie mehr verdienen. Leistet ein Mann mehr, soll er mehr verdienen.
Der Markt reguliert sich immer von selbst.
Veronika am 23.09.2008
Studie
Wo gibts denn die komplette Studie?
Frauen sind die besseren Männer am 22.09.2008
Zeitmanagement ist das A und O
Ich denke Arbeitsleistung sollte man nicht daran messen wie viele Überstunden Frau oder Mann macht sondern wie viel er/sie in der Regelarbeitszeit leistet und da liegen Frauen wohl kaum unter dem was die Männer an Leistung abgeben.
Es gibt genügend Arbeitnehmer, die ihre Überstunden absitzen mit Nichtstun nur damit es so aussieht als hätte man verdammt viel zu tun.
"Ichselbst" sollte sich vielleicht mal Gedanken darüber machen, dass Frauen eventuell ein besseres Zeitmanagement an den Tag legen und deshalb nicht so viele Überstunden benötigen.
Ichmagdichauch am 22.09.2008
Braucht Deutschland eine Männerinitiative?
.. ich kann mich doch nur über den Kommentar der hier abgegeben wurde wundern. Braucht Deutschland wirklich schon eine Männerinitiative?!! Womöglich sind wir Frauen dann doch auf dem richtigen Weg aber noch lange nicht angekommen. Ich kann nur für die Generation meiner Tochter hoffen, dass bis dahin Männer wie "Ichselbst" in Rente gegangen sind.
Ichselbst am 22.09.2008
Bei gleicher Leistung? Wohl kaum.
Die Frage ist aber, ob Frauen, die weniger verdienen, auch gleiches LEISTEN. Gleicher Job bedeutet nämlich noch lange nicht gleiche Leistung.
Erfahrungsgemäß arbeiten Frauen weniger - leisten also z.B. weniger Überstunden. Wenn Frauen für gleiche Leistung weniger bekämen, würde ich als Chef nur noch Frauen einstellen - da hätte ich nämlich 'ne Menge gespart , selbst bei einer Schwangerschaft.
Das Frauenministerium hat die wahren Umstände jedenfalls längst zugegeben und sich auch dazu bekannt, dass die Aussage "Frauen verdienen bei gleicher Leistung weniger"falsch ist.
Das kann man hier nachlesen: http://manndat.abplesk01.de/index.php?id=532