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Gaming: Durch Communityansatz den Umsatz steigern

Gaming: Durch Communityansatz den Umsatz steigern

Interview Die geschlossene Phase ist vorbei: GameGenetics bietet Entwicklern die Möglichkeit, über das neue Browsergames-Portal Popmog Reichweite aufzubauen und mit Hilfe der Community ihre Umsätze zu steigern. internetworld.de sprach mit CEO und Mitbegründer Alexander Piutti.

Popmog eröffnet heute die Open-Beta-Phase. Was bedeutet das für Sie?

Alexander Piutti: Alles funktioniert soweit, aber natürlich noch nicht hundertprozentig perfekt. Wir haben schon in der Vorbereitungsphase intensiv mit Spieleentwicklern zusammengearbeitet, um nicht am Markt vorbei zu planen, dennoch sind es die Nutzer, die entscheiden, ob unser Angebot attraktiv ist. Jetzt freuen wir uns auf weiteres Feedback im Rahmen der Open-Beta-Phase.

Mit welchem Angebot gehen Sie an den Start?

Piutti: Den Spielern bieten wir derzeit sechs kostenlose Browserspiele auf popmog.com, weitere werden folgen. Ziel ist, ein heterogenes Spieleportfolio aufzubauen, das eine breite Zielgruppe anspricht. Den Spieleentwicklern geben wir die Möglichkeit, über Popmog und unsere Reichweitenpartnerschaften viele Nutzer zu erreichen. Da große Onlinegame-Publisher im Web in der Regel selbst entwickelte Spiele fördern, haben unabhängige Spieleentwickler oft Schwierigkeiten, eine entsprechende Reichweite für ihre Games aufzubauen. Bei uns gibt es da keine Interessenkonflikte, da wir keine eigenen Spiele produzieren: Welches Spiel den größten Zulauf bekommt, soll seine Beliebtheit entscheiden.

Gamingseiten gibt es viele. Warum sollten die User von bestehenden Seiten zu Popmog wechseln?

Piutti: Neben Games dreht sich bei uns alles um den Community-Gedanken: Die Gamer haben den gleichen Stellenwert wie die Spiele. Ein Spieler kann bei Popmog seine Aktivitäten transparent gestalten. Da sehen dann die anderen, dass ein User zum Beispiel gerade beim Spiel „Dragosien" das Achievement „Kaufmann Stufe 3" erreicht hat. Die Spieler können sich auch in Teams zusammenschließen, um miteinander zu spielen, und ihre Fortschritte über Facebook und Twitter der Welt mitteilen. Das macht Spaß, und das gibt es in dieser Form sonst nirgends. Zusätzlich belohnen wir Nutzer mit ‚Honor Points' für Ihre Aktivitäten, quasi ein „Miles and More"-System für Gamer.

Die Spiele sind kostenlos. Wie will Popmog an den Usern Geld verdienen?

Piutti: Das grundlegende Businessmodell basiert auf den bewährten Monetarisierungsmodellen der Spiele selbst. Die Entwickler bieten über uns optionale Zusatzfunktionen oder ‚Items' zum Kauf an, die dem jeweiligen Spieler einen leichten Vorteil verschaffen können. Die Preise dafür liegen im Cent- und Eurobereich, abgerechnet wird über Paypal oder andere Paymentsysteme.

Profitieren die Entwickler auch finanziell? Oder geht es hier nur um die Bekanntheit?

Piutti: Für Entwickler ist die Anbindung kostenlos, zusätzlich erhalten sie einen fairen Anteil am Umsatz. Über unseren Communityansatz steigern wir Spielfreude und Verweildauer der Spieler und so auch den Umsatz. Das macht Popmog auch für bereits etablierte Gameanbieter wie InnoGames attraktiv, die ihr Browsergame „Die Stämme" bei uns eingebunden haben.


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