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AOL will ein Drittel der Belegschaft loswerden

AOL will ein Drittel der Belegschaft loswerden

Ende September betonte AOL-Chef Tim Armstrong im internetworld.de-Interview noch, dass das Internetunternehmen seine regionalen und Special-Interest-Angebote kräftig erweitern will. Jetzt will das Unternehmen hingegen fast 2.500 Jobs streichen.

Das entspricht etwa einem Drittel der 6.900 Arbeitsplätze. Dabei hofft der Konzern zunächst darauf, dass einige Angestellte freiwillig ihren Hut nehmen würden. Allerdings führe kein Weg am Stellenabbau vorbei. Dieser sei nötig, um rund 300 Millionen US-Dollar einzusparen. Armstrong will seinen Teil dazu beitragen und verzichtet nach Angaben des Business Insiders auf seinen diesjährigen Bonus, der sich auf rund 1,5 Millionen US-Dollar summiert.

Erst vor zwei Tagen ist bekannt geworden, dass sich der bisherige Mutterkonzern Time Warner bis Anfang Dezember von AOL trennen und das Unternehmen eigenständig an die Börse bringen will.


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