Home / Nachrichten / Trends /

iTunes-Konkurrent soll Google Music heißen

Bewertung:
  • Currently 2.5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

iTunes-Konkurrent soll Google Music heißen

Google arbeitet intensiv an einem eigenen Musikdienst

iTunes-Konkurrent soll Google Music heißen

Auf seiner Entwicklerkonferenz I/O hat Google angekündigt, dass der Konzern in Kürze ein Konkurrenzangebot zu Apples iTunes an den Start bringen will. Der Dienst werde Google Music heißen und soll DRM-freie Musik auf Android-Geräte streamen können.

Der Start eines eigenen Musikdienstes ist der nächste logische Schritt, einer langen Entwicklungsphase. Bereits vor einigen Jahren hatte der Suchmaschinenbetreiber eine Suchfunktion für Musiktitel und -alben gelauncht. Das Music Search Feature ist jedoch bislang nur in den USA verfügbar gewesen. Dazu arbeitet Google mit MySpace zusammen. Auch der Musikstreamingdienst Lala war unter den Kooperationspartnern. Lala wurde allerdings Anfang Dezember 2009 von Apple übernommen.

Im Herbst 2009 hatte Google mit Music Onebox eine neue Suchfunktion gestartet, über die Nutzer ihre Lieblingstitel auch gleich kaufen können. Das Tool wurde bislang nicht für deutsche Kunden zugänglich gemacht. Ein vollständiges Musikangebot stellt Google bislang nur auf dem chinesischen Markt bereit. Dort arbeitet der Konzern mit verschiedenen Dienstleistern zusammen und bündelt damit Informationen der größten Musikarchive für chinesische Popmusik. Über Googles chinesisches Musikportal erhalten die User nicht nur Informationen zu Künstlern und Alben, sondern auch Songtexte und MP3-Downloads.

Ende Mai 2010 hatte Google den Streamingdienst Simplify Media gekauft. Das Unternehmen hat eine Software entwickelt, mit der User ihre Musiksammlungen über mehrere Plattformen hinweg teilen können. Google könnte diese Technologie nutzen, um damit Desktop- oder Android-Anwendungen zu entwickeln. Das Technologieblog Techcrunch geht davon aus, dass Google in Kürze einen neuen Bereich für Musik im Android Market einrichten wird.


Anzeige



Kommentare

SocialWebBlog.de am 08.06.2010

Google wird iTunes nicht toppen

Ich kann mir nicht vorstellen dass Google Musik iTunes toppen kann. iTunes oder einfach nur Apple ist da bereits viel weiter und ist auch schon stabil auf dem Markt etabliert. Ich denke es wird ein weiteres Tool auf Googles Seite, dass ebenfalls leicht übersehen wird und somit nicht voll zum Einsatz kommen wird.

MfG,
www.SocialWebBlog.de

Nicole Haase am 07.06.2010

Große Aufgabe

Interessante Zusatzoptionen, die Google da anbieten könnte. Mal schauen, ob dieser enormen Wachstumsdynamik des Absatzes der Apple Produkte (http://bit.ly/DZahlen) etwas gleich zu setzen ist.

TOP-THEMEN

Button-Lösung kommt: Das müssen Sie wissen

Am 1.8.2012 tritt die "Button-Lösung" in Kraft, die Shopbetreibern weitere Pflichten auferlegt. Wir haben für Sie alles Wichtige zusammengefasst. mehr

Pinterest für Einsteiger

Pinterest ist nicht zu stoppen: Seit Monaten gilt die Pinnwand als der neue Trend in Sachen Social Media. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit sechs Quick-Steps vom neuen Hype profitieren. mehr
Social-Media-Händler

Ranking: Die erfolgreichsten Social-Media-Händler

Wer die beliebtesten US-Händler in den sozialen Netzwerken sind, lässt sich in diesem Top-250-Ranking auf einen Blick feststellen. mehr

Newsletter

Zweimal täglich das Neueste aus Online-Marketing, E-Commerce, Online-Recht und Technik sowie topaktuelle Personalien. Jetzt kostenlos bestellen!



Umfrage

Immer mehr Smartphones gibt es in deutschen Haushalten, folglich steigt auch die Zahl der mobilen Internetnutzer unaufhaltsam an. Rund ein Drittel von ihnen nutzt das Telefon auch zum schnellen Einkauf, das zeigt eine Umfrage des bvh. Womit kaufen Sie lieber ein, mit dem Smartphone oder einem Tablet?

Mit welchem Gerät kaufen Sie mobil ein?

Top 10 Artikel

Ausgabe 26

Internet World Business

Ausgabe 06/2012

"Wir freuen uns auf die Messe"

Am 27. und 28. März öffnet die Internet World in München ihre Tore für Fachbesucher weiterlesen
Apps richtig analysieren (Foto: istockphoto.com/Creativeye

Apps richtig analysieren

Wie lässt sich die Webanalyse auf mobile Apps übertragen und was es dabei zu beachten gilt mehr
Conversion-Optimierung mit Webanalyse (Foto: istockphoto.vom/mbortolino)

Conversion-Optimierung mit Webanalyse

Um die Schwachstellen eines Shops zu finden, müssen dessen Inhalte regelmäßig kontrolliert werden. Wie Händler ihr Monitoring verbessern können mehr
Tipps für intensivere Kundenbeziehungen (Foto: istockphoto.com/boryak)

Tipps für intensivere Kundenbeziehungen

Der Markt für Computerspiele wächst. Um davon zu profitieren, sollten Anbieter auch auf Mailmarketing setzen. So binden Sie Ihre Spieler mehr