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"Zwei Tage auf Platz eins ist eine Menge Geld wert"

Black Hat SEO ist ein Thema auf der Search Marketing Expo in München. Was bringen unerlaubte Optimierungsmaßnahmen? Und was merken die Suchmaschinen?

"Die Black Hat Szene droht in Deutschland ins Illegale zu driften - und diese Grenze sollte man nicht überschreiten", sagt Johannes Beus von Sistrix. Black Hat SEO bezeichnet eine Vorgehensweise, bei der eine Verletzung der Richtlinien der Suchmaschinen bewusst in Kauf genommen wird und zeichnet sich durch den massiven Einsatz von Spam-Praktiken aus.

"Wenn man zehntausend Links kauft, selbst für eine große Seite, dann sieht das nicht natürlich gewachsen aus", sagt Rand Fishkin von SEOmoz zum Thema gekaufte Links. "Doch auch nur zwei Tage auf Platz eins zu sein, ist eine Menge Geld wert."

Die automatisierte Kontrolle, auf die sich die Suchmaschinen berufen, ist längst nicht so effizient wie behauptet, da sind sich die Experten einig. "Man muss nur genug Seiten Google zum Fraß vorwerfen, irgendwas bleibt schon hängen", sagt SEO, Affiliate und Blogger Marcus Tandler. "Google verspricht zwar, versteckten Text automatisch aufzuspüren, aber das ist nicht wahr. Seiten mit Hidden Content ranken immer noch auf Platz eins."

White Hat SEO, also der ausschließliche Einsatz von Techniken, die erlaubt sind, ist zwar erwünscht, aber nicht effektiv: "Das Problem: Es bringt nicht genug", so Fishkin.


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