Verbraucherschützer mahnen soziale Netzwerke ab
12.11.2009 15:11 dah
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die großen sozialen Netzwerke erfolgreich abgemahnt. Im Zuge dessen gaben die Social Networks Xing, MySpace, Facebook, Wer-kennt-wen und StudiVZ Unterlassungserklärungen ab, bestimmte Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen nicht weiter zu verwenden.
Davon betroffen waren einige Klauseln, die den Betreibern weitgehende Rechte an den von den Nutzern eingestellten Daten einräumen und damit die Nutzer stark benachteiligen. So waren vor allem Regelungen zur umfassenden Datennutzung und -verarbeitung Gegenstand der Verfahren. In der Vergangenheit räumten sich die Anbieter dadurch Rechte ein, diese Daten ohne Einwilligung des Nutzers zu erheben und weit über den eigentlichen Zweck hinaus zu nutzen. Bis spätestens Januar 2010 müssen die Netzwerke die kritisierten Punkte aus ihren Nutzungsbedingungen entfernt haben. "Wir werden den Anbietern auf die Finger schauen, wie sie ihre Verpflichtungen umsetzen", erklärt Gerd Billen, Vorstand des vzbv.
Lisa Müller am 10.02.2010
Datenschutz?
Da muss man sich wirklich mal Gedanken machen, was man für Daten angibt. Ich finde es schade, dass gerade die großen Netzwerke die Daten der User missbrauchen. Bei kleineren Communities wie z.B. www.goolive.de wird mit den Daten sehr gut umgegangen. Hier wird noch Wert auf Datenschutz gelegt. Ich hoffe die Großen tuen das auch endlich mal.